Wie die Zeit doch vergeht. Hat die Saison nicht gerade erst angefangen? Wollte ich nicht eigentlich viel mehr schreiben über den 1.FC Union Berlin und rund um den Fußball? Irgendwie ist das alles untergegangen und jetzt neigt sich die Hinrunde auch schon ihrem Ende zu. Es sind zwar noch drei Spiele vor der Winterpause, aber nur noch eines davon gehört zur Hinrunde und zwar das gegen den FC Energie Cottbus.
Die Saison ist bisher gut verlaufen und mit 25 Punkten kann man sich auch nicht wirklich beschweren. Wenn jetzt gegen Cottbus auch noch 3 Punkte eingefahren werden könnten, dann wäre das ein wirklich schöner Abschluss für die Hinrunde. Einfach wird es sicher nicht werden, denn Cottbus möchte noch etwas gut machen, nachdem man in dieser Saison nicht wirklich dort steht, wo man stehen wollte.
Anders bei unseren Eisernen. Das Team steht in der Tabelle auf Platz 8, auf einen einstelligen Tabellenplatz also, und somit genau dort, wo man stehen wollte. Mit ein wenig mehr Torgefahr und Cleverness, hätte man sogar noch ein wenig weiter vorne stehen gehen, wenn man denn alle Chancen genutzt hätte, die sich in dieser Hinrunde geboten haben.
Ab Morgen startet auch die Zeichnungsfrist für die Stadion-Aktien. Bisher habe ich meine Meinung dazu noch nicht gesagt, was aber auch einfach zu erklären ist, ich habe derzeit einfach noch keine. Ich finde es gut, dass die Fans erneut beteiligt werden und das mit dieser Aktion gesichert wird, dass die Fans immer ein Mitspracherecht rund ums Stadion haben. Auf der anderen Seite bedeutet es aber auch, dass schon wieder die Fans dabei helfen, die Finanzierung des Stadions zu stemmen. Dafür werden sie ein schönes Stadion haben, sicherlich, und in diesem werden sie auch schöne Spiele sehen, aber was ist, wenn der Verein doch irgendwann Pleite ist? Wir dürfen nicht vergessen, dass unser Verein immer noch Verbindlichkeiten von mehreren Millionen hat und diese irgendwann bezahlt werden müssen. Es besteht also ein Risiko. Irgendwann könnte man zwar Stadion-Aktien haben, aber kein Stadion mehr und auch keinen Verein. Das ist natürlich nur eine Möglichkeit von vielen, und genau deswegen habe ich auch noch keine Meinung dazu. Eines kann ich aber sagen, hätte ich das Geld, ich würde mir auch eine Aktie kaufen ;-).
In den nächsten Wochen muss ich dann auch mal anfangen die Gastartikel zu schreiben, die ich zwei anderen Blogs noch schuldig bin. In dieser Zeit wird es hier dann sicher auch wieder Aktiver werden, denn für die Gastartikel muss ich mich mit der Geschichte des Vereins beschäftigen ;-).
Unionfanatics01 - Fanclub des 1.FC Union Berlin
Die Unionfanatics01 haben sich im Jahr 2001 gegründet. Wir waren vorher schon lange eine Gruppe von Fans, die sich damals dann zusammen getan haben. In den letzten 10 Jahren ging es dann aber mit den Fans im Fanclub immer weiter bergab, weswegen nur noch der harte Kern geblieben ist.
30.11.2011
29.10.2011
Pauli war besser und ein unvollendeter Song ;-)
Gestern gegen St.Pauli ist ja irgendwas schief gegangen, jedenfalls ist es nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt hätte. Also, es hat eindeutig das falsche Team gewonnen – St.Pauli nämlich und nicht der 1.FC Wundervoll.
Aber die Niederlage kann ich irgendwie verkraften, da lag mir das Unentschieden gegen Aue schon schwerer im Magen, denn das wären drei wichtige Punkte gewesen, von denen uns jetzt zwei fehlen. Ich möchte jetzt nicht Prophet spielen, aber es kommen jetzt noch zwei weitere Spiele auf uns zu, die wir wohl nicht gewinnen werden. Wenn es ganz schlecht läuft, dann holen wir bis zur Winterpause nur noch einen Sieg, was bedeuten würde, dass wir nicht wirklich besser dastehen, als in der letzten Saison (von den Punkten her). Das liegt dann aber nicht nur an Aue, sondern auch an den vielen anderen Spielen, in welchen wir schon Punkte verschenkt haben, in dieser Saison. Hoffen wir also, dass wir gegen Braunschweig oder Düsseldorf überraschen können und den ein oder anderen Punkt heraus holen.
Aber darum schreibe ich hier eigentlich gar nicht. Vielmehr geht es um etwas, was ich vor einigen Jahren verzapft habe und was mir heute wieder in Erinnerung gerufen wurde. Einen Song, welchen ich in meinem Forum schon einmal veröffentlicht habe. Aber schaut am besten selbst:
(nach der Melodie von "Im Wagen vor mir....")
Im Tor da vor mir steht ein flinker Torwart,
er schwitzt und hofft das ich den Schuss verhau.
Doch da ich heut gut drauf bin
und die Fans singen im Chor
Schieß ich den Ball mitten rein ins Tor.
(So die letzten Strophen fehlen noch)
Jetzt ist natürlich die Frage, ob ich mir die letzten Strophen zu dem Lied noch einfallen lasse, oder ob ich es wieder dort hinschicke, wo es schon einmal war, nämlich in die Vergessenheit? Und genau hier seid ihr gefragt. Also traut euch, ich freue mich über jeden Kommentar ;-).
Aber die Niederlage kann ich irgendwie verkraften, da lag mir das Unentschieden gegen Aue schon schwerer im Magen, denn das wären drei wichtige Punkte gewesen, von denen uns jetzt zwei fehlen. Ich möchte jetzt nicht Prophet spielen, aber es kommen jetzt noch zwei weitere Spiele auf uns zu, die wir wohl nicht gewinnen werden. Wenn es ganz schlecht läuft, dann holen wir bis zur Winterpause nur noch einen Sieg, was bedeuten würde, dass wir nicht wirklich besser dastehen, als in der letzten Saison (von den Punkten her). Das liegt dann aber nicht nur an Aue, sondern auch an den vielen anderen Spielen, in welchen wir schon Punkte verschenkt haben, in dieser Saison. Hoffen wir also, dass wir gegen Braunschweig oder Düsseldorf überraschen können und den ein oder anderen Punkt heraus holen.
Aber darum schreibe ich hier eigentlich gar nicht. Vielmehr geht es um etwas, was ich vor einigen Jahren verzapft habe und was mir heute wieder in Erinnerung gerufen wurde. Einen Song, welchen ich in meinem Forum schon einmal veröffentlicht habe. Aber schaut am besten selbst:
(nach der Melodie von "Im Wagen vor mir....")
Im Tor da vor mir steht ein kleiner Torwart,
er sieht mich kommen und er zittert schon.
Er weiß nicht, was ich vorhab,
und er kennt auch nicht mein Ziel,
er weiß nur eins, Ich schieß mit viel Gefühl.
er sieht mich kommen und er zittert schon.
Er weiß nicht, was ich vorhab,
und er kennt auch nicht mein Ziel,
er weiß nur eins, Ich schieß mit viel Gefühl.
Im Tor da vor mir steht ein flinker Torwart,
er schwitzt und hofft das ich den Schuss verhau.
Doch da ich heut gut drauf bin
und die Fans singen im Chor
Schieß ich den Ball mitten rein ins Tor.
Was will der blöde Stürmer denn vor mir nur?
Er hat den Ball und will an mir vorbei.
Doch das kann er vergessen,
notfalls werde ich ihn fressen.
Ich bin mir sicher er schießt gleich vorbei.
Er hat den Ball und will an mir vorbei.
Doch das kann er vergessen,
notfalls werde ich ihn fressen.
Ich bin mir sicher er schießt gleich vorbei.
Wie schön das ich heut endlich einmal Platz hab,
Ich brauch nicht kämpfen wie ein wilder Stier.
Ich muss nur locker rennen
denn mein Gegner, der tut pennen
und immer noch ist der Ball bei mir.
Ich brauch nicht kämpfen wie ein wilder Stier.
Ich muss nur locker rennen
denn mein Gegner, der tut pennen
und immer noch ist der Ball bei mir.
Wo bleibt denn heute wieder mal die Abwehr?
Wenn man sie einmal braucht, ist sie nicht da.
Wo tut sie wieder pennen,
das nennt sie doch nicht rennen.
Die hat vielleicht ein Glück, denn ich bin da.
Wenn man sie einmal braucht, ist sie nicht da.
Wo tut sie wieder pennen,
das nennt sie doch nicht rennen.
Die hat vielleicht ein Glück, denn ich bin da.
Nun wird die ganze Sache langsam spannend,
die Fans sind schon dem Herzinfarkte nah.
Sie wollen das ich schieße darum hebe ich mein Bein.
Dann schieß ich ab, mit Druck, denn das muss sein.
die Fans sind schon dem Herzinfarkte nah.
Sie wollen das ich schieße darum hebe ich mein Bein.
Dann schieß ich ab, mit Druck, denn das muss sein.
(So die letzten Strophen fehlen noch)
Jetzt ist natürlich die Frage, ob ich mir die letzten Strophen zu dem Lied noch einfallen lasse, oder ob ich es wieder dort hinschicke, wo es schon einmal war, nämlich in die Vergessenheit? Und genau hier seid ihr gefragt. Also traut euch, ich freue mich über jeden Kommentar ;-).
20.09.2011
Kleine Bilanz nach acht Spieltagen
Acht Spieltage ist die Zweitliga-Saison 2011/2012 jetzt alt, Zeit also, eine erste kleine Bilanz zu ziehen.
Mit 11 Punkten aus den ersten acht Spielen kann der 1.FC Union Berlin zufrieden sein, zumindest wenn man die Punkteausbeute mit der letzten Saison vergleicht – da hatte man nach acht Spieltagen erst 6 Punkte auf dem Konto. 5 Punkte mehr also, die man in dieser Saison schon geholt hat. Damit steht man derzeit auf eben den Platz, den man vor der Saison als Ziel ausgegeben hat, nämlich auf Platz neun.
Auch bei der Anzahl der geschossenen Tore gibt es eine Steigerung. Waren es in der letzten Saison gerade einmal acht Tore, über die sich die Fans freuen durften, sind es in dieser Saison bereits 12 Tore. Also auch eine Steigerung um vier Tore. Doch leider hat sich auch die Quote der kassierten Tore erhöht. Hatte man im letzten Jahr nach dem achten Spieltag 13 Tore kassiert, so sind es in dieser Saison immerhin schon 15 Tore. Verwunderlich ist das nicht, denn Fürth und Dresden haben uns aufgezeigt, wie schnell unsere Abwehr auszukontern ist.
Auch wenn wir bisher schon mehr Punkte geholt haben, als in der letzten Saison, so haben wir auch in dieser Saison schon Punkte liegen lassen. Gegen Frankfurt haben wir in der zweiten Halbzeit das Spielen eingestellt, sodass wir am Ende mit einem Punkt zufrieden sein konnten. Doch gegen Duisburg hätte ein Sieg eingefahren werden müssen, wenn man seine Chancen genutzt hätte. Ebenso gegen Dresden, die uns am Ende gezeigt haben, wie man Tore schießt oder 1860 München, wo wir mit demselben Problem zu kämpfen hatten. Bei einer besseren Chancenverwertung, könnten unsere Eisernen schon sehr viel mehr Punkte auf dem Konto haben. Daran muss Uwe Neuhaus unbedingt noch arbeiten, denn dann könnten wir in dieser Saison wirklich einmal ohne Abstiegsängste auskommen.
Mit 11 Punkten aus den ersten acht Spielen kann der 1.FC Union Berlin zufrieden sein, zumindest wenn man die Punkteausbeute mit der letzten Saison vergleicht – da hatte man nach acht Spieltagen erst 6 Punkte auf dem Konto. 5 Punkte mehr also, die man in dieser Saison schon geholt hat. Damit steht man derzeit auf eben den Platz, den man vor der Saison als Ziel ausgegeben hat, nämlich auf Platz neun.
Auch bei der Anzahl der geschossenen Tore gibt es eine Steigerung. Waren es in der letzten Saison gerade einmal acht Tore, über die sich die Fans freuen durften, sind es in dieser Saison bereits 12 Tore. Also auch eine Steigerung um vier Tore. Doch leider hat sich auch die Quote der kassierten Tore erhöht. Hatte man im letzten Jahr nach dem achten Spieltag 13 Tore kassiert, so sind es in dieser Saison immerhin schon 15 Tore. Verwunderlich ist das nicht, denn Fürth und Dresden haben uns aufgezeigt, wie schnell unsere Abwehr auszukontern ist.
Auch wenn wir bisher schon mehr Punkte geholt haben, als in der letzten Saison, so haben wir auch in dieser Saison schon Punkte liegen lassen. Gegen Frankfurt haben wir in der zweiten Halbzeit das Spielen eingestellt, sodass wir am Ende mit einem Punkt zufrieden sein konnten. Doch gegen Duisburg hätte ein Sieg eingefahren werden müssen, wenn man seine Chancen genutzt hätte. Ebenso gegen Dresden, die uns am Ende gezeigt haben, wie man Tore schießt oder 1860 München, wo wir mit demselben Problem zu kämpfen hatten. Bei einer besseren Chancenverwertung, könnten unsere Eisernen schon sehr viel mehr Punkte auf dem Konto haben. Daran muss Uwe Neuhaus unbedingt noch arbeiten, denn dann könnten wir in dieser Saison wirklich einmal ohne Abstiegsängste auskommen.
08.09.2011
Glinker wieder Nummer Eins!
Nachdem Jan Glinker die letzten Spiele schon wieder im Tor stand, weil sich Marcel Höttecke verletzt hat, ist er nun auch offiziell wieder die Nummer eins im Tor. Auch wenn für mich diese Entscheidung überraschend kommt, so ist sie doch nachvollziehbar, da sie Jan Glinker Selbstbewusstsein zurückbringt. Das ist wichtig, weil keiner weiß, wie lange Marcel Höttecke noch ausfällt, aber zufrieden bin ich mit der Entscheidung nicht. Zu viele Fehler hat sich Jan Glinker in der letzten Saison geleistet, und ob sich seine Leistung jetzt wieder steigert, dass werden die nächsten Spiele zeigen müssen.
Auf der anderen Seite hat natürlich auch Marcel Höttecke Fehler gemacht. Der Letzte liegt noch gar nicht soweit zurück, es war das erste Gegentor im Spiel gegen Fürth, welches vom Torwart hätte verhindert werden müssen. Dies spricht also auch gegen eine Stammplatzgarantie für Marcel Höttecke.
Jan Glinker hat jetzt wieder einen Vorteil, dieses Vertrauen muss er sich jetzt aber auch mit Leistungen verdienen. Anfangen kann er damit schon am Sonntag gegen Ingolstadt, ein zu Null wäre hier eventuell schon mal ein Zeichen in die richtige Richtung.
Auf der anderen Seite hat natürlich auch Marcel Höttecke Fehler gemacht. Der Letzte liegt noch gar nicht soweit zurück, es war das erste Gegentor im Spiel gegen Fürth, welches vom Torwart hätte verhindert werden müssen. Dies spricht also auch gegen eine Stammplatzgarantie für Marcel Höttecke.
Jan Glinker hat jetzt wieder einen Vorteil, dieses Vertrauen muss er sich jetzt aber auch mit Leistungen verdienen. Anfangen kann er damit schon am Sonntag gegen Ingolstadt, ein zu Null wäre hier eventuell schon mal ein Zeichen in die richtige Richtung.
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Marcel Höttecke,
Nummer Eins,
Torhüter,
Torwart
06.09.2011
Wer ist der FC Ingolstadt 04? - Gastbeitrag vom Lautsprecher Blog
Folgender Artikel wurde von Maxi vom Lautsprecher Blog zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um einen Gastbeitrag, in dem uns Maxi den FC Ingolstadt vorstellt und am Ende auch noch eine Prognose für das Spiel gegen uns abgibt.
Zur Vereinsgeschichte
Auch wenn Ingolstadt angeblich keine Fußballtradition besitzt. Können wir auf eine lange Fußballtradition in der Stadt zurückgreifen. Zu den besten Zeiten spielten zwei Ingolstädter Vereine in der zweiten Bundesliga. Der ESV Ingolstadt und der MTV Ingolstadt hatten sich jahrzehntelang in den Haaren. Die „Eisenbahner“ (ESV) und die „Lila-Weißen (MTV). 1919 wurde der ESV aus der Taufe gehoben, der MTV 1905. Als beide Vereine Ende der 80er beide in der zweiten Liga spielten, die damals noch zweigleisig waren, tummelten sich dort Vereine wie FSV Frankfurt, 1. FC Nürnberg, SpVgg Fürth, Karlsruher SC, Kickers Offenbach, 1. FC Saarbrücken, Stuttgarter Kickers oder SV Darmstadt 98. In der Saison 1979/1980 kam es in Ingolstadt zu einem Stadtderby in Liga zwei. Ein Spiel endete 2:2, das andere Spiel gewann der MTV mit 2:1. 1980/1981 stieg der MTV Ingolstadt in die Bayernliga (3. Liga) ab. Ein Jahr später ging auch der ESV Ingolstadt runter. In den Folge-Jahren dümpelten beide Vereine jenseits von Gut und Böse herum.
Ein Neustart wurde 2004 gewagt. Die Fußballabteilungen des ESV und des MTV wurden am 01. Juli 2004 fusioniert: Der FC Ingolstadt 04 entstand. Gestartet wurde in der Bayernliga. Denn der Verein übernahm das Spielreicht der höher spielenden Mannschaft. Danach begann eine Erfolgsgeschichte. Nach dem zweiten Bayernliga-Jahr stieg der FC Ingolstadt in die Regionalliga auf. Damals schauten den Schanzern rund 500 Menschen zu. Die Spielstätte war damals das MTV-Stadion. Nachdem man im ersten Regionalliga-Jahr den fünften Platz erreichte, hieß das ausgegebene Ziel: Qualifikation für die neue einklassige 3. Liga. Nachdem Erfolgstrainer Jürgen Press entlassen wurde, übernahm Thorsten Fink das Ruder. Press war bei den Zuschauern nicht sonderlich beliebt und genoss nicht mehr das Vertrauen des Aufsichtsrates. Thorsten Fink führte den FC in die zweite Liga. Am letzten Spieltag wurde der Aufstieg mit einem Sieg gegen Unterhaching klar gemacht. Der bis dato größte Erfolg der Vereinsgeschichte.
Aufgrund der Auflagen der DFL war ein Umzug in das ESV-Stadion nötig. Das Stadion wurde saniert und übergangsweise zweitligatauglich gemacht. Denn der FC Ingolstadt erhielt für das nun „Tuja-Stadion“ nur eine Übergangslizenz für zwei Jahre. Die Premieren-Saison in der zweiten Liga, begann gut. Ein Sieg zum Auftakt gegen Greuther Fürth mit 3:2, bedeutete gleich mal die Tabellenführung. Doch die hatte man nicht lange inne. Nach einer guten Hinrunde lagen wir auf Platz zwölf, hatten sieben Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Es war also nur noch eine Frage der Zeit, bis man den Klassenerhalt schaffen würde. Doch die Rückrunde sollte ein Desaster werden. Insgesamt 16 Spiele in Folge gewannen die Schanzer nicht, erst am letzten Spieltag gegen Koblenz gab es ein 4:0, da war allerdings schon alles gelaufen. Der FC St. Pauli knipste das Licht in Liga zwei für uns aus, mit einem 1:0-Sieg in der 90. Minute. Am Ende stiegen wir mit acht Punkten Rückstand (!!!) auf einen Nichtabstiegsplatz in die dritte Liga ab.
Nun musste ein Neuanfang in Liga drei her. Hier begann der Start zäh. Spielerisch war Ingolstadt die Mannschaft der Saison. Doch immer wieder Rückschläge verhinderten einen Durchmarsch. Siege wie 5:1 gegen Aue und Wehen-Wiesbaden, zeugten von einer offensiven Überlegenheit. Nicht umsonst erzielte man in 38 Spielen, 72 Tore. Allerdings kassierte man auch 46. Das war der schlechteste Wert im Führungs-Trio. Am Ende mussten wir in die Relegation. Hier trafen wir auf die am Boden liegenden Rostocker. Das letzte Spiel im Tuja-Stadion vor dem Umzug in den neuen Sportpark, brachte einen 1:0-Sieg. In Rostock wurde der Wiederaufstieg mit einem 2:0-Sieg klar gemacht. Nun startete eine neue Ära in Ingolstadt. Wiederaufstieg und ein neues Stadion. Der Traum wurde endlich war. Der Audi Sportpark (Fassungsvermögen 15.000) wurde eröffnet. Die Saison begann alles andere als gut. In der Winterpause fanden wir uns auf Platz 17 mit zwölf Punkten wieder. Der Rückstand auf das rettende Ufer betrug bereits sechs Punkte. In der Zwischenzeit wurde Benno Möhlmann für Michael Wiesinger als Trainer verpflichtet. Was folgte? Eine beispiellose Aufholjagd. Zwölf Spiele ungeschlagen und am Ende Platz 14.
Zuschauer / Fans
Auch wenn durch den ESV und MTV eine lange Tradition in der Stadt vorhanden ist, muss sich die Fankultur erst noch weiter entwickeln beim FC04. ESV und MTV dümpelten in tieferklassigen Ligen vor sich hin. Nun ist der FC Ingolstadt in der zweiten Liga. Und muss sich hier etablieren, um langfristig mehr Fans zu binden. In der Rückrunde konnte man einen Zuschaueraufschwung erkennen. In den letzten vier Ligaspielen kamen über 10.000 Zuschauer ins Stadion. Einmal war das Spiel beim Derby gegen die Löwen sogar ausverkauft. Sollte sich der FC auf Dauer im Profi-Fußball etablieren können, werden auch Fans dauerhaft gebunden. Das Ziel der Fanbeauftragten in dieser Saison ist, dass mehr Fans auch mit auswärts fahren. Denn hier die Zahl an Auswärtsfahrern ist dürftig.
Öffentliche Sicht
Aktuelle Saison
Wie geht´s gegen Union aus?
05.09.2011
Bochum - München - Bremen
Mein Blog ist noch ein wenig im Rückstand. Nach Dresden kam bereits Bochum und danach waren wir bei 1860 München. Aus beiden Spielen konnten wir drei Punkte holen, was durchaus mehr ist, als ich erwartet habe.
Gegen Bochum konnten wir einen Sieg einfahren, der auch nötig war, nachdem wir gegen Dresden verloren hatten. Der Sieg war auch nicht glücklich, sondern durchaus verdient. Allerdings dachte ich, dass das Spiel wieder verloren geht, nachdem wir wieder mit 0:1 in Rückstand geraten sind. Doch noch in der ersten Hälfte konnten unsere Eisernen Jungs den Ausgleich erzielen – durch einen verwandelten Elfmeter von Silvio. In der zweiten Halbzeit dann sogar der Siegtreffer. Ein wundervolles Spiel, in welchem aber wieder ersichtlich wurde, dass es vor dem Tor immer noch zu wenig Gefahr gibt.
Und genau diese fehlende Gefahr vor dem Tor wurde uns gegen 1860 München zum Verhängnis. Auch hier wäre ein Sieg drin gewesen, Chancen waren genug vorhanden. Sie waren aber leider nicht gefährlich genug und nur eine Chance konnte auch wirklich genutzt werden. Der schnelle Ausgleich nährte bei mir die Hoffnung auf ein Unentschieden, aber drei Minuten in der zweiten Halbzeit machten wieder alle kaputt. 2 Tore für 1860 entschieden das Spiel, der 1.FC Union Berlin konnte hier dann nicht mehr viel entgegensetzen.
Gegen Bremen konnten unsere Eisernen dann einen Achtungserfolg landen. Mit einem 2:2 gegen einen Bundesligisten zeigt man, dass man in der zweiten Liga durchaus im oberen Mittelfeld mitspielen kann. Dazu muss die Gefahr vor dem Tor aber steigen, genauso wie die Chancenauswertung. Auch die Abwehr muss stabiler werden, damit auch knappe Spiele einmal durch ein einziges Tor entschieden werden können.
Als Nächstes kommt jetzt Ingolstadt nach Berlin. Hier müssen drei Punkte geholt werden, damit man weiterhin auf einem einstelligen Tabellenplatz bleiben kann. Eine Niederlage könnte den Absturz in die Abstiegszone bedeuten und ein Unentschieden bringt Union nicht wirklich weiter. Aber lassen wir uns überraschen, denn der 1.FC Union Berlin ist in dieser Saison eine reine Wundertüte.
2:1 gegen Bochum
Gegen Bochum konnten wir einen Sieg einfahren, der auch nötig war, nachdem wir gegen Dresden verloren hatten. Der Sieg war auch nicht glücklich, sondern durchaus verdient. Allerdings dachte ich, dass das Spiel wieder verloren geht, nachdem wir wieder mit 0:1 in Rückstand geraten sind. Doch noch in der ersten Hälfte konnten unsere Eisernen Jungs den Ausgleich erzielen – durch einen verwandelten Elfmeter von Silvio. In der zweiten Halbzeit dann sogar der Siegtreffer. Ein wundervolles Spiel, in welchem aber wieder ersichtlich wurde, dass es vor dem Tor immer noch zu wenig Gefahr gibt.
1:3 Niederlage gegen 1860 München
Und genau diese fehlende Gefahr vor dem Tor wurde uns gegen 1860 München zum Verhängnis. Auch hier wäre ein Sieg drin gewesen, Chancen waren genug vorhanden. Sie waren aber leider nicht gefährlich genug und nur eine Chance konnte auch wirklich genutzt werden. Der schnelle Ausgleich nährte bei mir die Hoffnung auf ein Unentschieden, aber drei Minuten in der zweiten Halbzeit machten wieder alle kaputt. 2 Tore für 1860 entschieden das Spiel, der 1.FC Union Berlin konnte hier dann nicht mehr viel entgegensetzen.
2:2 im Testspiel gegen Werder Bremen
Gegen Bremen konnten unsere Eisernen dann einen Achtungserfolg landen. Mit einem 2:2 gegen einen Bundesligisten zeigt man, dass man in der zweiten Liga durchaus im oberen Mittelfeld mitspielen kann. Dazu muss die Gefahr vor dem Tor aber steigen, genauso wie die Chancenauswertung. Auch die Abwehr muss stabiler werden, damit auch knappe Spiele einmal durch ein einziges Tor entschieden werden können.
Als Nächstes kommt jetzt Ingolstadt nach Berlin. Hier müssen drei Punkte geholt werden, damit man weiterhin auf einem einstelligen Tabellenplatz bleiben kann. Eine Niederlage könnte den Absturz in die Abstiegszone bedeuten und ein Unentschieden bringt Union nicht wirklich weiter. Aber lassen wir uns überraschen, denn der 1.FC Union Berlin ist in dieser Saison eine reine Wundertüte.
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1 FC Union Berlin,
2.Bundesliga,
Bundesliga
30.08.2011
Liebe ist.....
Ich verkneife mir noch ein paar Stunden jeglichen Kommentar, obwohl ich ja auch noch einen positiven Blogeintrag verfassen kann. Aber wir alle sind Fußballfans und lieben unseren Verein, und deswegen jetzt einmal dieses Video. Ich glaube, dass hilft über viele Emotionale tiefen hinweg.
20.08.2011
Dresden war nicht schön....
Ich habe noch gar nicht über das letzte Spiel geschrieben. Diesmal lag es nicht daran, dass ich keine Zeit hatte, sondern eher daran, dass ich keine Lust hatte. Eine 4:0-Niederlage gegen Dresden war mir dann doch zu viel, aber ändern kann man daran nicht wirklich was.
Was ist passiert?
Nun, es sah eigentlich ganz gut aus, bzw. es hörte sich ganz gut an, soweit ich es bei 90elf mitbekommen habe. Dann viel leider das 1:0 für Dresden und damit kippte das Spiel. Das Problem: Der 1.FC Union Berlin wollte zu viel. Anstatt erst einmal hinten alles dichtzumachen, stürmte weiter nach vorn, und zwar ohne Kopf und Verstand. Torgefahr? Ich weiß nicht. Sicher gab es Chancen, aber ob die wirklich gefährlich für den gegnerischen Torwart waren?
Dann geschah natürlich das, was passieren musste. Unsere Eisernen stürmen nach vorne und Dresden kontert clever und macht die Tore. Am Ende stand es 4:0, was ja inzwischen jeder weiß, denn das Spiel ist schon über eine Woche her.
Und nun?
Nun ist das eingetreten, was ich befürchtet habe. Wir müssen entweder gegen Bochum gewinnen oder gegen 1860 München. Beide Teams sind nicht gerade Gegner, die der 1.FC Union Berlin dominieren kann. Holt man keinen Sieg, dann steht man nach sechs Spieltagen mit vier Punkten da, was dann doch wieder an die letzte Saison erinnert und einen einstelligen Tabellenplatz sollte man dann als Ziel auch nicht mehr im Auge haben. Hoffen wir also, dass es eine Antwort gibt. Die Erste kann heute gegen Bochum erfolgen, der Bericht folgt später oder Morgen oder nächste Woche Samstag ;-)
Was ist passiert?
Nun, es sah eigentlich ganz gut aus, bzw. es hörte sich ganz gut an, soweit ich es bei 90elf mitbekommen habe. Dann viel leider das 1:0 für Dresden und damit kippte das Spiel. Das Problem: Der 1.FC Union Berlin wollte zu viel. Anstatt erst einmal hinten alles dichtzumachen, stürmte weiter nach vorn, und zwar ohne Kopf und Verstand. Torgefahr? Ich weiß nicht. Sicher gab es Chancen, aber ob die wirklich gefährlich für den gegnerischen Torwart waren?
Dann geschah natürlich das, was passieren musste. Unsere Eisernen stürmen nach vorne und Dresden kontert clever und macht die Tore. Am Ende stand es 4:0, was ja inzwischen jeder weiß, denn das Spiel ist schon über eine Woche her.
Und nun?
Nun ist das eingetreten, was ich befürchtet habe. Wir müssen entweder gegen Bochum gewinnen oder gegen 1860 München. Beide Teams sind nicht gerade Gegner, die der 1.FC Union Berlin dominieren kann. Holt man keinen Sieg, dann steht man nach sechs Spieltagen mit vier Punkten da, was dann doch wieder an die letzte Saison erinnert und einen einstelligen Tabellenplatz sollte man dann als Ziel auch nicht mehr im Auge haben. Hoffen wir also, dass es eine Antwort gibt. Die Erste kann heute gegen Bochum erfolgen, der Bericht folgt später oder Morgen oder nächste Woche Samstag ;-)
06.08.2011
3:0 gegen den SC Paderborn
Die letzten Wochen war es etwas ruhiger hier. Das lag daran, dass ich nichts Falsches schreiben wollte, denn auf die Heimniederlage gegen Fürth folgte das Aus im Pokal gegen Essen. Das ist nichts neues in Berlin, aber ich hatte mir schon ein wenig mehr erhofft. Egal, das Ganze ist vorbei und inzwischen fand auch das Spiel gegen Paderborn statt, welches unser 1.FC Wundervoll gewinnen konnte.
Am Ende stand es 3:0 im Spiel zwischen dem 1.FC Union Berlin und dem SC Paderborn. Ein Ergebnis, an welches ich schon leicht gezweifelt habe, welches aber Pflicht war, wenn man auf die nächsten Spiele sieht.
Schon in der fünften Minute konnten die Eisernen das erste Tor feiern, dabei blieb es dann aber auch in der ersten Halbzeit. Ich bin ehrlich, ich war schon wieder am verzweifeln, denn gegen den FSV Frankfurt haben wir auch in der ersten Halbzeit kein zweites Tor erzielen können.
In der zweiten Halbzeit kam dann auch Paderborn ein wenig besser ins Spiel und meine Laune sackte immer mehr in den Keller. Doch dann kamen die zwei Minuten von Quiring, in welchen das junge Talent der Eisernen zwei Tore schoss. Danach war mir klar, dass unser Team das Spiel gewonnen hat, wichtig war jetzt nur noch, hinten auch einmal das Gegentor zu verhindern, was dem Team auch gelang.
Dieser Sieg war wichtig, denn jetzt kommen Dresden, Bochum und München. Wenn wir realistisch bleiben, dann ist wohl nur gegen Dresden ein Sieg drin, Bochum und München dürften wohl eine Nummer zu groß sein.
3:0 – der 1.FC Union Berlin trifft gleich dreimal!
Am Ende stand es 3:0 im Spiel zwischen dem 1.FC Union Berlin und dem SC Paderborn. Ein Ergebnis, an welches ich schon leicht gezweifelt habe, welches aber Pflicht war, wenn man auf die nächsten Spiele sieht.
Schon in der fünften Minute konnten die Eisernen das erste Tor feiern, dabei blieb es dann aber auch in der ersten Halbzeit. Ich bin ehrlich, ich war schon wieder am verzweifeln, denn gegen den FSV Frankfurt haben wir auch in der ersten Halbzeit kein zweites Tor erzielen können.
In der zweiten Halbzeit kam dann auch Paderborn ein wenig besser ins Spiel und meine Laune sackte immer mehr in den Keller. Doch dann kamen die zwei Minuten von Quiring, in welchen das junge Talent der Eisernen zwei Tore schoss. Danach war mir klar, dass unser Team das Spiel gewonnen hat, wichtig war jetzt nur noch, hinten auch einmal das Gegentor zu verhindern, was dem Team auch gelang.
Dieser Sieg war wichtig, denn jetzt kommen Dresden, Bochum und München. Wenn wir realistisch bleiben, dann ist wohl nur gegen Dresden ein Sieg drin, Bochum und München dürften wohl eine Nummer zu groß sein.
25.07.2011
1.FC Union Berlin gegen SpVgg Greuther Fürth - das war wohl nix....
So langsam habe ich mich wieder erholt vom Spiel. Am Samstag konnte ich dazu noch nichts schreiben, am Sonntag wollte ich dazu noch nichts schreiben, heute ist es aber an der Zeit, sich das Erlebte, von der Seele zu schreiben. Aber fangen wir mit dem Positiven an, wenn es das denn gab!
Chancen gab es genügend im Spiel, das kann positiv festgehalten werden. Leider war das auch schon alles, was positiv war. Denn wer so viele Chancen hat, der sollte wenigstens ein Tor machen und wer weiß, wie das Spiel dann gelaufen wäre. Es kam aber anders, der 1.FC Union stürmt, macht druck, schießt den Ball aber lieber am Tor vorbei. So als ob die Stürmer Angst davor haben, den Ball im Tor zu versenken. Lauerte dort vielleicht ein Ungeheuer?
Ganz anders Fürth. Eiskalt nutzten die Gäste ihre Chancen. Das 0:1 fiel aus der ersten gefährlichen Situation, welche vor dem Tor des 1.FC Wundervoll stattfand – das war immerhin erst in der achten Minute und Union hätte zu dieser Zeit schon 2:0 führen können, wenn wir denn einen Knipser gehabt hätten. Hatten wir aber nicht, den Knipser hatte Fürth und das nicht nur beim 0:1, sondern auch beim 0:2, welches ebenfalls in der ersten Halbzeit fiel. Bis hierhin hätte Union schon 3:1 führen müssen, mindestens, aber ich sagte ja schon, der Knipser fehlt.
Nach dem 0:2 brach der 1.FC Union Berlin ein, plötzlich spielten die Fürther eine Art Powerplay vorm Strafraum des 1.FC Union Berlins, welches aber folgenlos blieb.
In der zweiten Halbzeit kam dann das 0:3 und erst nach dem Platzverweis eines Fürther Spielers, wurde das Spiel des 1.FC Union Berlins wieder besser. Drei, vier gute Chancen in folge, wenigstens den Anschlusstreffer, aber keine Chance. Unser Team hätte an diesem Tag wohl noch 100 Torchancen haben können, ein Tor hätten sie nicht erzielt.
Dann der 11 Meter, ich sagte mir noch, den muss Silvio schießen, denn Mattuschka hatte in der Vorsaison schon gezeigt, dass er kein Elfmeter-Schütze ist. Meine Hoffnungen wurden leider nicht erfüllt, Mattuschka legte sich den Ball zurecht und schoss diesen schwach aufs Tor der Fürther – kein Problem für den Torwart.
Das 0:4 für Fürth war dann eigentlich abzusehen und am Ende war es ein verdienter Sieg für die Fürther.
Was soll man zu dieser noch sagen? Das erste Tor war ein klarer Torwartfehler. Der Schuss ging in die Torwartecke und somit muss der Torwart den Ball haben. Aber das kennen wir ja schon. Was folgt waren zwei wunderschöne Konter, die eines klar gezeigt haben, unsere Abwehr ist keine Hürde für ein gegnerisches Team. Es muss noch eine Menge passieren, in dem Zustand, wie sich das Team am Samstag präsentiert hat, wird es nichts mit einem neunten Platz. In diesem Zustand müssen wir froh sein, wenn wir den Klassenerhalt schaffen.
Die Chancen – klares Plus für den 1.FC Union Berlin
Chancen gab es genügend im Spiel, das kann positiv festgehalten werden. Leider war das auch schon alles, was positiv war. Denn wer so viele Chancen hat, der sollte wenigstens ein Tor machen und wer weiß, wie das Spiel dann gelaufen wäre. Es kam aber anders, der 1.FC Union stürmt, macht druck, schießt den Ball aber lieber am Tor vorbei. So als ob die Stürmer Angst davor haben, den Ball im Tor zu versenken. Lauerte dort vielleicht ein Ungeheuer?
Ganz anders Fürth. Eiskalt nutzten die Gäste ihre Chancen. Das 0:1 fiel aus der ersten gefährlichen Situation, welche vor dem Tor des 1.FC Wundervoll stattfand – das war immerhin erst in der achten Minute und Union hätte zu dieser Zeit schon 2:0 führen können, wenn wir denn einen Knipser gehabt hätten. Hatten wir aber nicht, den Knipser hatte Fürth und das nicht nur beim 0:1, sondern auch beim 0:2, welches ebenfalls in der ersten Halbzeit fiel. Bis hierhin hätte Union schon 3:1 führen müssen, mindestens, aber ich sagte ja schon, der Knipser fehlt.
Nach dem 0:2 brach der 1.FC Union Berlin ein, plötzlich spielten die Fürther eine Art Powerplay vorm Strafraum des 1.FC Union Berlins, welches aber folgenlos blieb.
In der zweiten Halbzeit kam dann das 0:3 und erst nach dem Platzverweis eines Fürther Spielers, wurde das Spiel des 1.FC Union Berlins wieder besser. Drei, vier gute Chancen in folge, wenigstens den Anschlusstreffer, aber keine Chance. Unser Team hätte an diesem Tag wohl noch 100 Torchancen haben können, ein Tor hätten sie nicht erzielt.
Dann der 11 Meter, ich sagte mir noch, den muss Silvio schießen, denn Mattuschka hatte in der Vorsaison schon gezeigt, dass er kein Elfmeter-Schütze ist. Meine Hoffnungen wurden leider nicht erfüllt, Mattuschka legte sich den Ball zurecht und schoss diesen schwach aufs Tor der Fürther – kein Problem für den Torwart.
Das 0:4 für Fürth war dann eigentlich abzusehen und am Ende war es ein verdienter Sieg für die Fürther.
Die Abwehr
Was soll man zu dieser noch sagen? Das erste Tor war ein klarer Torwartfehler. Der Schuss ging in die Torwartecke und somit muss der Torwart den Ball haben. Aber das kennen wir ja schon. Was folgt waren zwei wunderschöne Konter, die eines klar gezeigt haben, unsere Abwehr ist keine Hürde für ein gegnerisches Team. Es muss noch eine Menge passieren, in dem Zustand, wie sich das Team am Samstag präsentiert hat, wird es nichts mit einem neunten Platz. In diesem Zustand müssen wir froh sein, wenn wir den Klassenerhalt schaffen.
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