13.05.2013

Sieg gegen Regensburg, Sieg gegen Duisburg – Niederlage gegen 1860 München

Sieg gegen Regensburg, Sieg gegen Duisburg – Niederlage gegen 1860 München. So ist die Bilanz der letzten drei Spiele, die unsere Eisernen bestritten haben. Zwei Heimsiege und eine Auswärtsniederlage und doch haben unsere Eisernen die Saison versaut. Jetzt steht noch ein Auswärtsspiel gegen Bochum an und dann geht es in die Sommerpause. Ob gegen Bochum doch noch der dritte Auswärtssieg gelingt, ist inzwischen eigentlich relativ egal, denn es geht weder nach oben noch was noch nach unten.

Würde die Saison nur aus Heimspielen bestehen, dann wären unsere Eisernen auf Platz 3, beziehungsweise auf Platz 4, sollte Lautern sein letztes Heimspiel noch gewinnen. Leider besteht eine Saison nicht nur aus Heimspielen, sondern auch aus Auswärtsspielen und von diesen konnten unsere Eisernen gerade einmal 2 Spiele gewinnen. Vielleicht kommt gegen Bochum noch der dritte Sieg hinzu, auch wenn ich nicht wirklich daran glauben kann.

Ich möchte aber nicht noch einmal damit anfangen, denn ich glaube, das hatte ich in den letzten Beiträgen schon oft genug. Für die nächste Saison muss sich Uwe Neuhaus einiges einfallen lassen, damit er auch auswärts mit unseren Eisernen gewinnen kann. Dabei kommt es übrigens nicht nur auf neue Spieler an, sondern auch darauf, wie Neuhaus die Spieler motivieren kann. Er muss die Köpfe der Spieler freibekommen und so die Fehler abstellen, die nur dadurch entstehen, dass der Kopf auf eben diese Fehler wartet.

Außerdem muss er es schaffen, dass das Team endlich mal erfolgreich in die Saison startet und nicht erst fünf Spiele braucht, um sich zu finden. Dazu dient ja eigentlich die Vorbereitung und ich sehe das Team lieber dort ein paar Spiele verlieren als am Anfang der Saison.

Es wird spannend sein zu verfolgen, ob Uwe Neuhaus das in der nächsten Saison hinbekommt, denn nach vier Jahren sollten unsere Eisernen nicht nur eine Heimmacht sein, sondern auch auswärts Spiele gewinnen können.

Davor steht aber noch das Spiel gegen Bochum, was wir wohl verlieren werden, weil die Bochumer derzeit auf einer Erfolgswelle surfen.

17.04.2013

Nichts mehr zu Gewinnen - Nichts mehr zu Verlieren

Eigentlich wollte ich erst wieder einen Artikel schreiben, wenn meine Eisernen wieder gewonnen haben. Grund dafür ist die Tatsache, dass ich nach dem Sieg über den FC St. Pauli nichts geschrieben hatte und ich hier nicht immer nur über die negativen Spiele schreiben wollte.

Inzwischen gab es drei weitere Partien, aus denen unserer 1.FC Union Berlin aber leider keinen Sieg holen konnte. Zwei Unentschieden und eine Niederlage haben uns auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Aus dem Kampf um Platz 3 haben wir uns endgültig verabschiedet, aber auch mit dem Abstieg haben unsere Eisernen nichts mehr zu tun. Kurz gesagt, es geht um nichts mehr, was nicht bedeutet, dass ich nicht noch ein paar Siege sehen möchte. Denn siegen müssen unsere Eisernen noch, um das Saisonziel zu erreichen.

Auswärtsschwäche verhindert den Griff nach den Sternen


Dass es in dieser Saison nicht zu mehr gereicht hat, liegt an der Auswärtsschwäche, die unsere Eisernen in dieser Saison an den Tag gelegt haben. Aus 14 Spielen, die unsere Eisernen auf fremden Platz gespielt haben, konnten sie gerade einmal 2 Siege holen. Hinzu kommen noch 6 Punkte durch Spiele, die mit einem Unentschieden endeten. Sechs weitere Spiele gingen auswärts verloren. Das ist zu wenig, wenn man ganz oben in der Tabelle mitspielen möchte und leider wurden viele Punkte auch ohne Not liegengelassen.
Daran wird Uwe Neuhaus in der Sommerpause arbeiten müssen, wenn er denn mit unseren Eisernen in den nächsten Jahren tatsächlich in die 1.Bundesliga aufsteigen möchte. Vor allem muss er es schaffen, dass unsere Abwehr noch besser steht und sie keine unnötigen Tore kassiert, die uns oft genug auswärts den Sieg oder zumindest das Unentschieden gekostet haben.

Holen wir gegen Aalen den dritten Auswärtssieg?


Am Freitag geht es nun gegen den VfR Aalen. Hier könnten unsere Eisernen endlich den dritten Auswärtssieg einfahren und damit auch rechnerisch den Klassenerhalt perfekt machen. Aber auch für das Punktekonto wäre ein Sieg nicht schlecht, denn wenn ich mich richtig erinnere, wollten unsere Eisernen dieses Jahr die 50-Punkte-Marke knacken.

10.03.2013

Unnötige Niederlage gegen Cottbus

2:1 gewann Cottbus am Ende gegen unsere Eisernen, und das, obwohl sie nach der 37. Minute einen Mann mehr auf dem Platz hatten. Der Elfmeter, der durch den Platzverweis fällig wurde, konnte von Mattuschka sicher im Tor versenkt werden, wodurch die Eisernen zum 1:1-Ausgleich kamen. Die restlichen 53 Minuten plus Nachspielzeit hätten dann eigentlich reichen müssen, um auswärts einen Sieg einzufahren. Leider ist es unseren Eisernen erneut nicht gelungen.

Mit meinem Bruder hatte ich nach dem Spiel eine Diskussion zum Spiel. Er war der Meinung, dass unsere Eisernen so gut gespielt haben, dass sie mindestens ein Unentschieden verdient hätten. Ich bin der Meinung, dass sie, um sich ein Unentschieden zu verdienen, den Ausgleich hätten machen müssen. Und selbst ein Unentschieden ist zu wenig, wenn man vom Relegationsplatz träumt und auswärts 53 Minuten lang einen Mann mehr auf dem Platz hat.

Am Ende ist es aber egal, denn nur die Punkte zählen und die haben sich die Cottbuser geholt, die dadurch immer noch sehr gute Chancen auf Platz 3 haben. Unsere Eisernen haben durch die Niederlage wieder einmal bewiesen, dass sie noch nicht reif genug sind, damit sie um den Aufstieg mitspielen können. Denn dazu müssten sie auch in fremden Stadien Siege einfahren – das gelang unseren Eisernen aber erst zweimal in dieser Saison.

Das Team sollte jetzt locker durch die restliche Saison gehen. Um den Klassenerhalt endgültig zu sichern, fehlen zwar noch ein paar Punkte, aber unser 1.FC Union Berlin hat auch noch ein paar Heimspiele, um diese Punkte zu sammeln. Aus dem Kampf um Platz drei haben sie sich jetzt wohl endgültig verabschiedet.

02.03.2013

Der Traum kann weitergehen - Sieg gegen Aue


Drei zu Null haben unsere Eisernen heute gewonnen. Nach zwei Unentschieden und einer Niederlage war dieser Sieg verdammt wichtig, damit das Team in der Tabelle nicht weiter abrutscht. Für Erzgebirge Aue war die Niederlage hingegen sehr schmerzhaft, denn das Team aus Aue steckt noch mitten im Abstiegskampf.

 

Der Traum von der Relegation zur 1.Liga geht weiter


Durch diesen 3:0-Sieg können unsere Eisernen weiterhin von der Relegation träumen, denn der Abstand zu Platz 3 wird sich an diesem Wochenende nicht vergrößern – ob er kleiner wird, wird sich erst am Ende des Spieltages zeigen. Ernsthaft von der Relegation träumen brauchen wir Unioner aber erst, wenn wir auch auswärts mit dem Siegen beginnen. Bedeutet also, dass jetzt auch am nächsten Spieltag ein Sieg gegen Cottbus eingefahren werden muss, auch wenn diese Partie in Cottbus stattfindet.

Dass das kein Selbstläufer wird, sollte uns bewusst sein, denn Cottbus steht mit uns punktgleich in der Tabelle und wirklich viele Siege hat der 1.FC Union auswärts noch nicht geholt.

25.02.2013

Niederlage gegen den FC Köln – 88 Idioten festgenommen...

Ein 2:0 stand am Ende auf der Anzeigetafel. Leider nicht für unseren 1.FC Union Berlin, sondern für die Kölner. Damit haben unsere Eisernen aus den letzten vier Spielen gerade einmal 5 Punkte geholt, was sich auch an der Tabelle ablesen lässt. Dort sind wir von Platz 4, den wir mit dem 3:1 gegen Sandhausen geholt hatten, auf Platz 8 abgerutscht, nachdem wir jetzt gegen den 1.FC Köln verloren haben.

Der dritte Platz ist somit in weite Ferne gerückt und somit auch die Chance, sich über die Relegationsspiele für die 1.Bundesliga zu qualifizieren. Damit habe ich auch nicht wirklich gerechnet, aber nach dem Spiel gegen die Hertha dachte ich schon, dass sich unsere Eisernen teurer verkaufen würden. Gegen Köln hatte ich zwar mit einer Niederlage gerechnet, weil Köln für mich das Team ist, welches am Ende auf Platz 3 stehen wird, aber gegen Ingolstadt hätte ich eigentlich schon gerne einen Sieg gefeiert.

Den müssen unsere Eisernen jetzt gegen Aue holen. Die Erzgebirgler sind am Freitag in unserem Stadion zu Gast und nach drei Spielen ohne Sieg, müssen hier endlich wieder drei Punkte her, wenn wir in der Tabelle nicht noch weiter abrutschen wollen.

Die Tabelle ist dabei auch sehr interessant. Zwischen Platz 4 und Platz 11 liegen gerade einmal fünf Punkte. Zwei Niederlagen könnten dann schon bedeuten, dass aus einem vierten Platz plötzlich ein elfter Platz wird – umgedreht gilt natürlich auch, dass zwei Siege ein Team sehr weit nach vorne spülen kann.

88 Idioten festgenommen...


Leider hat das Spiel gegen Köln mal wieder die negative Seite des Fußballs zum Vorschein gebracht. Vor und während des Spiels konnten sich einige Idioten, die sich anscheinend als Union-Fans sehen, nicht beherrschen. Diese Idioten machen den Fußball kaputt, aber anscheinend verstehen die das immer noch nicht. Fans sind es nicht, zumindest in meinen Augen und sie sollten, zumindest bis zum Ende der Saison, ein Stadionverbot erhalten.

18.02.2013

Nur ein 1:1 gegen Ingolstadt

Da hatten unsere Eisernen wohl noch richtig schwere Füße im Spiel gegen Ingolstadt. Nach der super Leistung gegen Hertha, zeigte sich jetzt, dass sich unsere Spieler dort wohl wirklich ausgepowert haben, denn im Spiel gegen Ingolstadt fehlte die Frische im Spiel. Ingolstadt war an diesem Tag das bessere Team auf den Platz und nur mit viel Glück konnte unser Team ein 1:1-Unentschieden gegen Ingolstadt erkämpfen.

Ärgern tue ich mich nicht darüber, denn gegen Ingolstadt haben wir uns schon immer schwer getan und ja, auch solche Spiele gibt es. Wichtig ist, dass wir dennoch einen Punkt geholt haben, obwohl im Spiel nicht viel zusammenlief. Jetzt ist nur wichtig, dass die Spieler das Spiel schnell abhaken und sie die Frische wiederfinden, die sie gegen Hertha und Sandhausen gezeigt haben.

Ich bin mir sicher, dass das gelingen wird und wir uns in der Tabelle oben festsetzen. Am nächsten Samstag müssen wir nach Köln und dort kann das Team dann schon wieder zeigen, was es wirklich kann.

14.02.2013

Weiter gehts... - die Rückrunde hat begonnen.

Nach knapp zwei Monaten wird es mal wieder Zeit, hier einen Blogeintrag zu hinterlassen. In der Zwischenzeit war zwar Winterpause, aber davor war noch das Spiel gegen Braunschweig und danach die Spiele gegen Sandhausen und die Charlottenburger.

Gegen Braunschweig konnten wir, nachdem wir gegen Kaiserslautern einen schönen Sieg geholt hatten, leider keine Punkte holen. Braunschweig war einfach das clevere Team gewesen, aber die Niederlage tat mir nicht wirklich weh. Danach ging es dann in die Winterpause, in der uns Karl verlassen hat und Baris Özbek zu uns wechselte. Der Sturm wurde nicht verändert.

Gegen Sandhausen starteten wir dann ins neue Jahr. Der 3:1-Sieg war zu keiner Zeit gefährdet, auch wenn unsere Eisernen am Ende um das Gegentor gebettelt haben, welches dann in der letzten Sekunde viel.


Neue Tribüne
Neue Tribüne im Stadion an der alten Försterei - Berlin/Köpenick


Dann ging es zu den Charlottenburgern. Vor dem Spiel waren sich die Blau-Weißen-Fans und der Stadionsprecher auch schon sicher, dass die Hertha gewinnen wird und sie Platz 1 in der Tabelle erobern werden. Doch das Spiel verlief anders und unsere Eisernen hatten von Anfang an etwas gegen einen Hertha-Sieg. 60 Minuten lang war der 1.FC Union Berlin das spielerisch bessere Team. Das Umschalten von Abwehr auf Angriff ging sehr viel schneller als bei den Herthanern und auch die Spielzüge sahen bedeutend besser aus. So kam es dann auch, dass unsere Eisernen mit 2:0 in Führung gingen. Aus dem Spiel heraus hätte Hertha diesen Rückstand wohl auch nicht aufgeholt, aber durch zwei Standardsituationen kamen sie am Ende doch noch zum 2:2 Ausgleich, wobei der zweite Treffer unnötig war, weil unsere Abwehr den Ball schon hätte rausschlagen können, bevor der Hertha-Spieler gefoult wurde.

Am Ende bin ich mit den beiden Spielen nach der Winterpause aber zufrieden. Wir haben der Hertha gezeigt, dass wir spielerisch durchaus mithalten können, auch wenn die Kraft wohl noch nicht 90 Minuten gereicht hat. Und an alle anderen Teams haben wir das Signal gesendet, dass wir noch stärker sind, als in der Hinrunde. Jetzt warten noch 13 schöne Spiele auf uns, in denen wir uns nicht verstecken müssen. Was am Ende dabei rauskommt, werden wir nach 34 Spielen sehen.

08.12.2012

2:0 Sieg gegen Lautern - Souverän gespielt und verdient gewonnen.

Nach Siegen gegen Duisburg und Bochum kam nun der 1.FC Kaiserslautern zu Besuch, um gegen unsere Eisernen drei Punkte zu holen. Im Hinspiel stand am Ende ein 3:3 auf der Anzeigetafel, nachdem der 1.FC Union Berlin schon 2:0 geführt hatte.Nun kam es also zum Rückspiel und als Favorit gingen die roten Teufel aus Kaiserslautern ins Spiel.

Doch schon die ersten Minuten zeigten, dass der 1.FC Union Berlin die Punkte hier nicht kampflos hergeben wollte. Und so entwickelte sich ein Spiel, in welchem beide Teams auf Augenhöhe spielten. Es gab nur 10 Minuten, in denen die Lauterer eine Überlegenheit herausspielen konnten, doch die Eisernen spielten ruhig weiter und konnten so wieder mehr Sicherheit in ihr Spiel bringen.
Als dann nach 43 Minuten das Tor für die Eisernen viel, übernahmen die Eisernen komplett das Spiel.

Zur Halbzeit dachte ich mir noch, dass wir jetzt nicht das Spiel wieder aus den Händen geben dürfen. Das ist ja eine Lieblingsbeschäftigung von unseren Eisernen, dass sie nach einer guten Halbzeit, eine schlechte Halbzeit folgen lassen. Gegen Kaiserslautern wäre das sicher keine gute Idee gewesen ;-)

Aber es geschah auch nicht. Auch in der zweiten Halbzeit konnten unsere Eisernen sehr gut mithalten, und nachdem das 2:0 gefallen war, hatten die Lauterer keine wirkliche Chance mehr. Die Eisernen hätten sich jetzt nur noch selbst um den Lohn ihrer Arbeit bringen können – aber auch dies ließen sie diesmal sein. Am Ende gewannen unsere Helden verdient mit 2:0, und wenn ich ein wenig übertreiben darf, so war dies das beste Spiel in dieser Saison.

Das letzte Spiel vor der Winterpause führt uns nun nach Braunschweig. Im Hinspiel haben wir mit 1:0 verloren, jedoch braucht sich unser Team nicht vor dem Tabellenführer verstecken, solange sie dieselbe Leistung abliefern, wie jetzt gegen Kaiserslautern.



05.12.2012

Halbzeitbilanz der Saison 2012/2013 - Der Sturm ist das Problem

17 Spieltage, 24 Punkte, 6 Siege, 6 Unentschieden und 5 Niederlagen – so liest sich die Bilanz zur Halbzeit der Saison. Das sind durchschnittlich 1,41 Punkte pro Spiel und für die Tabelle bedeutet dies, dass wir auf Platz 7 stehen, punktgleich mit 3 anderen Teams. Außerdem haben wir 12 Punkte Rückstand auf die direkten Aufstiegsplätze und 10 Punkte Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze.

Eigentlich hört sich diese Bilanz gar nicht so schlecht an, aber wenn man sich dazu noch die Spiele ansehen würde, würde man schnell verstehen, dass die Tabelle schon das positivste ist und es sehr viele negative Dinge zu berichten gibt.

Die Abwehr

Auch wenn die Abwehr einige gute Momente hatte, so hat sie auch einige Fehler gemacht, die dazu geführt haben, dass wichtige Punkte verloren gegangen sind. Jedoch kann man der Abwehr wohl nur einen geringen Anteil daran geben, dass der 1.FC Union Berlin nur 24 Punkte geholt hat.

Das Mittelfeld

Das Mittelfeld hat einige gute Spiele gemacht, aber auch einige schlechte. Aber auch hier kann man zufrieden sein, denn insgesamt wurden eine Menge Chancen herausgespielt. Auch das Mittelfeld kann also nicht für die durchwachsene Leistung verantwortlich gemacht werden.

Der Sturm

Der Sturm hingegen ist derzeit das Problemkind bei unseren Eisernen. Nur 8 der bisher erzielten 25 Tore wurden von einem Stürmer erzielt, dabei ist Terodde mit 5 Toren bisher der erfolgreichste Stürmer. Silvio und Nemec sind eine einzige Enttäuschung und sie müssen sich in der Rückrunde noch kräftig steigern, wenn sie weiterhin als Stürmer bezeichnet werden möchten. Über Steven Skrzybski kann ich nicht wirklich viel sagen, wobei er bisher auch nur einen Einsatz hatte.

Hätten die Stürmer ein paar mehr ihrer Chancen genutzt, würden unsere Eisernen in der Tabelle noch besser dastehen. Damit möchte ich zwar nicht behaupten, dass wir jetzt auf den Aufstiegsplätzen stehen würden, aber wir könnten schon ein wenig mehr Vorsprung auf die Abstiegsplätze haben. 6 Punkte mehr wären locker drin gewesen, aber das sind alles nur Spekulationen.

Der Torwart

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich Daniel Haas als Nummer 1 durchgesetzt. Mit seinen Paraden hat er einige Unentschieden und einige Siege festgehalten. Aber auch er hat, gerade in der Anfangszeit der Saison, einige Fehler gemacht. Wenn er aber auf seinem jetzigen Niveau weiter spielt, braucht sich der Verein auf dieser Position keine Sorgen machen.

Fazit

Sollte der Sturm sich zur Rückrunde noch steigern und die anderen Teamteile auf diesem Niveau weiter spielen, brauchen sich die Eisernen keine Sorgen um den Klassenerhalt machen. Steigert sich das gesamte Team, könnten sie auch noch den ein oder anderen Aufstiegskandidaten ärgern. Dazu müssen die Eisernen aber auch ihre Leistungsschwankungen abstellen, denn nur eine gute Halbzeit ist einfach zu wenig, um im oberen Tabellendrittel mitzuspielen.

26.09.2012

Aue vernaschen fürs Selbstvertrauen - 7.Spieltag 2012/13

Englische Wochen sind englische Wochen sind englische Wochen – soll sagen, heute geht es schon wieder weiter, nachdem wir am letzten Freitag den ersten Heimsieg gegen den 1.FC Köln feiern konnten. 2:1 hieß es am Ende, auch wenn ich den Abpfiff kaum mitbekommen habe, weil ich nach Luft ringend unterm Tisch lag und mein Puls mindestens auf 360 hochgegangen ist. Ja, ich habe es überlebt, aber heute sollte Auswärts gegen Aue der zweite Sieg folgen.

Schrecksekunde in der letzten Minute – 2:1 gegen Köln

Es liefen gerade wieder die letzten Sekunden vom Spiel, als der 90elf-Reporter wieder laute wurde und eine letzte gefährliche Torszene der Kölner moderierte. Ich dachte schon, jetzt passiert wieder genau das, was immer passiert, wenn unsere Eisernen kurz vor Schluss nur ganz knapp führen, ich dachte, die Kölner schießen den Ausgleich und sorgen dafür, dass wir weiter Sieglos bleiben. Doch diesmal waren es die Nerven des Spielers aus Köln, dessen Nerven versagten. So ging der Ball am Tor vorbei, und wenige Sekunden hatte dann auch der Schiedsrichter ein einsehen und Pfiff das Spiel ab.

Ein Spiel, in welchem Köln schon nach drei Minuten führte, nachdem sie einen Strafstoß zugesprochen bekommen hatten. Kurzzeitig sah es auch so aus, als ob die Kölner das Spiel locker gewinnen könnten, doch dann kamen die Eisernen besser ins Spiel, machten den Ausgleich und am Ende sogar den Siegtreffer ungefähr 30 Minuten vorm Schluss.

Gegen Aue gleich den zweiten Sieg feiern

Jetzt ist also Aue an der Reihe. Auch steht bereits unter Druck, denn auch die Erzgebirgler konnten aus den ersten sechs Spielen nur 4 Punkte hohlen. Durch das schlechtere Torverhältnis stehen sie in der Tabelle einen Platz hinter uns auf Platz 17 – einen Platz, den sie wohl so schnell wie möglich wieder verlassen wollen.

Wenn es nach mir geht, müssen die Spieler aus Aue damit aber noch ein Spiel warten, denn für unsere Eisernen wäre es verdammt wichtig, auch in Aue einen Sieg zu hohlen. Nicht nur wegen den drei Punkten, die natürlich verdammt wichtig sind, sondern auch für das Selbstvertrauen, denn nach Aue kommt Cottbus und die sie in dieser Saison verdammt stark.

Um gegen Cottbus bestehen zu können, braucht unser Team verdammt viel Selbstvertrauen, welches sie eben nur noch gegen Aue sammeln können und außerdem ist Aue mit unten in der Tabelle, und wenn wir da raus kommen möchten, müssen wir direkte Gegner schlagen – auch Auswärts.