06.01.2016

Die Hinrunde war wohl eher nix ...

Huch, die Hinrunde lief irgendwie so schlecht, dass ich gehofft habe, dass das  noch nicht die Saison sein kann, weswegen ich den Blog hier wohl (erneut) vernachlässigt habe. Dabei ist in der Hinrunde ja doch einiges passiert, worüber ich hätte bloggen können.

Trainerentlassung


Da wäre zum einen die Trainerentlassung, die es nach wenigen Spieltagen gab, nachdem der Saisonstart wieder katastrophal war. Dabei wollten unsere Eisernen in dieser Saison eigentlich um den Aufstieg mitspielen, womit ich zwar nicht wirklich gerechnet hatte, aber das wir im oberen Mittelfeld zu finden sind, davon ging ich eigentlich schon aus. Unter Trainer Düwel, der unser Team ja nun bereits in die zweite Saison führte, verschwand dieses Ziel allerdings in weite Ferne.

Nun bin ich nicht der Mensch, der sofort nach einen neuen Trainer ruft, wenn es mal schlecht läuft, allerdings war ich schon enttäuscht, dass es auch in der zweiten Saison unter Düwel keinen Fortschritt im Team gab. Das erste Jahr war noch okay, da er wichtige Umbrüche im Team eingeleitet hat, die ein wenig Zeit brauchten. Dass das zweite Jahr allerdings genauso schlecht beginnt, dafür gab es keine wirkliche Entschuldigung, denn Düwel hatte in der Zwischenzeit genügend Zeit, um die nötigen Weichen im Team zu stellen. Es ist ihm nicht gelungen, und so war es abzusehen, dass die Vereinsführung eingreifen muss und so kam es dann auch, dass wir uns schnell an einen neuen Trainer gewöhnen mussten.

Allerdings ging es mit dem Neuen, dem Sascha Lewandowski, auch nicht wirklich nach oben. Am Ende der Hinrunde standen so gerade einmal 17 Punkte auf der Habenseite unserer Eisernen. Mut machten eigentlich nur die beiden Rückrunden-Spiele, die vor der Winterpause bereits gespielt wurden, denn beide Spiele konnten gewonnen werden, sodass wir mit 23 Punkten in die Winterpause gehen konnten.

Auf Lewandowski wartet viel Arbeit, wenn er mit diesem Team noch erfolgreich werden möchte. Die restliche Rückrunde wird zeigen, wie viel er davon schon in der Winterpause hat leisten können, die wirklichen Lösungen wird er aber wohl erst in der Sommerpause finden können, wenn er bis dahin durchhält.

05.01.2016

Bye Bye Achim

Bye Bye Achim. Hoffentlich musst du nicht auf Wolke 15 das Geschirr spülen und wenn doch, dann wirst du uns auch dort hören, wenn wir deine Union-Hymne im Stadion singen und vielleicht schaust du ja dann ein wenig auf uns herunter und siehst die geile Stimmung, während wir "Eisern kämpft Union" singen.


04.07.2015

Auf gehts in die Saison 2015/2016

Hach, in der letzten Saison war es hier ja wirklich ruhig. Das lag aber nicht daran, dass die Saison so schlecht war, sondern vielmehr an mir und dem Studium, dass mich ein wenig davon abhält hier regelmäßig zu schreiben. Ich war auch kaum live bei Spielen, sodass es nicht viel gab, über das es sich zu schreiben lohnte.

Tippspiel


Auch in der nächsten Saison gibt es wieder das Kicktipp-Tippspiel von uns. Ich würde mich freuen, wenn ich euch alle dort begrüßen dürfte. Wenn wir mindestens zehn Mittipper werden, lasse ich für den Sieger einen Pokal springen, wobei das natürlich auch nur ein symbolischer Preis ist, aber mehr als nichts, oder? Das Tippspiel beinhaltet nicht nur die 2. Bundesliga, sondern auch den DFB-Pokal. Wer mitmachen möchte, kann sich hier anmelden.

Mehr gibt es erst einmal nicht zu sagen, aber ich bin mir sicher, dass ich jetzt wieder etwas öfter hier schreibe. 

02.03.2015

23. Spieltag 14/15: RB Leipzig gegen den 1.FC Union Berlin


Hach, was war das für ein Spiel? Nach nicht mal zehn Minuten stand es schon 2:1 und am Ende der ersten Halbzeit sogar schon 3:2 – leider nicht für meine Eisernen, sondern für RB Leipzig. Aber Spaß gemacht hat die erste Halbzeit dennoch, weswegen mich die Niederlage nicht wirklich ärgert, auch wenn die zweite Halbzeit dann nicht mehr mit der Ersten mithalten konnte.

Elfmeter und fehlende Abwehr


Los ging das Spiel so, wie viele Spiele von unseren 1.FC Union Berlin beginnen, mit einem Tor für die gegnerische Mannschaft. Diesmal war es ein früher Elfmeter, der Leipzig früh in Führung brachte (3.Minute). In der siebten Minute war das Spiel dann eigentlich schon gelaufen, denn da legte Leipzig das 2:0 nach, doch schon eine Minute später – ich war mit dem Meckern noch gar nicht fertig – konnten unsere Eisernen zum 2:1 verkürzen. Doch was nutzt das, wenn die Abwehr nicht wirklich steht und es nach 13 Minuten dann schon 3:1 steht? Nicht wirklich viel, zumindest dann nicht, wenn die gegnerische Abwehr vorhanden wäre, doch auch die machte Fehler über Fehler, und so konnten unsere Eisernen in der 29. Minute wieder auf 3:2 verkürzen. Ein Ergebnis, mit dem es dann auch in die Halbzeit ging.

Eigentlich dachte ich, dass dieses Ergebnis dazu beiträgt, dass beide Teams in der zweiten Halbzeit noch einmal richtig Gas geben und es noch ein paar mehr Tore gibt, doch so amüsant, wie die erste Halbzeit war, so langweilig war dann die zweite Halbzeit. Irgendwie war die Luft raus und irgendwann war dann auch klar, dass unsere Eisernen dieses Spiel nicht mehr drehen können. Aber auch Leipzig konnte nicht mehr an die Leistungen aus der ersten Halbzeit anknüpfen, weswegen es zu keinen weiteren Toren kam.

Damit konnten unsere Eisernen schon wieder keinen Auswärtssieg einfahren. Dies wäre allerdings wichtig, um sich wirklich im Mittelfeld der Tabelle festzusetzen.

28.02.2015

Warum ich keine Probleme mit RB Leipzig habe!

Irgendwie gibt es in dieser Saison nur ein Thema: RB Leipzig! Der Grund dafür ist, dass der Eigentümer des Vereins Red Bull ist und der Brausehersteller natürlich eine Menge Geld in den Verein steckt. Es geht also um Kommerz und um die fehlende Tradition. Viele Fans gegnerischer Vereine gehen dagegen auf die Barrikaden, was natürlich auch ein wenig verständlich ist, denn die meisten Vereine kämpfen um das Überleben, während Leipzig sich um das Finanzielle keine Sorgen machen muss. Und doch gehöre ich nicht zu diesen Fans, denn die Kritik ist vorgeschoben, Leipzig ist nur ein Symptom, die Krankheit steckt im gesamten Profifußball.

Fußball ist inzwischen zu einem Milliardengeschäft geworden und da ist es nicht verwunderlich, dass ein Herr Mateschitz versucht, sich seinen Teil von diesem Kuchen abzuschneiden. Sicherlich investiert er derzeit Millionen in den Verein, aber wenn dieser Verein irgendwann in der Bundesliga und in der CL spielt, denn werden sich diese Investitionen rentieren. So funktioniert der Kapitalismus, und warum sollte das im Fußball verwerflicher sein, als in den anderen Lebensbereichen? Ganz simpel gesagt, das Kapital sucht sich immer neue Möglichkeiten, um sich zu vermehren und wenn das im Sport möglich ist, dann nutzt das Kapital auch diesen Weg.

Die Kritik muss also schon weit früher ansetzen. Die Fans sollten sich Fragen, ob es wirklich sinnvoll ist, wenn für einzelne Spieler mehrere Millionen Euro Transfergelder gezahlt werden? Die Fans sollten sich Fragen, ob mehrere Millionen Euro Gehalt für einen Spieler wirklich gerecht sind und ob die Milliarden, die im Fußball umgesetzt werden, wirklich noch normal sind? Wäre dies nämlich nicht der Fall, dann würde es sich für Herrn Mateschitz nicht lohnen, sich mit seinen Millionen in das Fußballgeschäft einzukaufen.

Wer etwas gegen den Kommerz hat, der sollte sich dafür einsetzen, dass der Kommerz im Profifußball begrenzt wird. Wie wäre es, wenn die Etats der Vereine auf eine bestimmte Summe begrenzt werden? Wie wäre es, wenn die Gehälter der Spiele eine Obergrenze bekommen und auch die Transfersummen begrenzt werden? Denn nur dann wäre es möglich, dass auch kleine Vereine im Profifußball Fuß fassen können, ohne sich verschulden zu müssen. Nur dann wäre es möglich, dass wirklich wieder die Tradition im Vordergrund steht und nicht das Geld. Solange dies aber nicht der Fall ist, solange werde ich nicht einen einzelnen Verein kritisieren, denn die Traditionsvereine in Leipzig können sich den Profifußball einfach nicht leisten. Warum sollte aber eine Stadt wie Leipzig auf Profifußball verzichten müssen, wenn es da einen Österreicher gibt, der dort einen Verein finanziert? 

Am Ende ist Leipzig ein Team, welches geschlagen werden muss. Egal ob es ein Traditionsverein ist oder nicht. Und am Ende sollte auch niemand vergessen, dass der Verein in Leipzig auch ein Arbeitgeber ist und auch indirekt dort die Wirtschaft ankurbelt.

19.10.2014

Saison 2014/15: 3:1 Sieg gegen Sandhausen

Ich möchte ja nicht abergläubisch werden, aber in dieser Saison haben wir jetzt genau zwei Spiele gewonnen und vor beiden Spielen wurde ich vom Radio angerufen. Sowohl vor dem Spiel gegen Leipzig wie auch jetzt gegen Sandhausen. Eventuell sollte man darauf eine Tradition machen ;).

Aber das nur so als Vorspann, denn eigentlich geht es um das Spiel gegen Sandhausen. Ich muss ja doch jede Möglichkeit nutzen, um über einen Sieg unserer Eisernen zu schreiben. Dabei sah es in der ersten Halbzeit nicht wirklich danach aus, dass wir dieses Spiel gewinnen. Die Mannschaft von Trainer Düwel ging wieder genauso mutlos in das Spiel, wie schon in viele Spiele davor. Die Abwehr stand zwar sicher, aber das Spiel machte wieder Sandhausen und so kam es, wie es kommen musste, denn in der 24. Minute zappelte der Ball im Netz. Sandhausen führte 1:0, was zu diesem Zeitpunkt auch verdient war, aber unsere Mannen zeigten jetzt endlich eine Reaktion, sie zeigten, dass sie dieses Spiel noch nicht verloren gegeben haben, und kämpften sich wieder zurück ins Spiel.

So hätte es auch mit dem Halbzeitpfiff schon 1:1 stehen können, aber der Schiedsrichter pfiff ein Foul ab, sodass das Tor nicht galt, welches unsere Mannen geschossen hatten.

Nach der Halbzeit waren unsere Eisernen dann kaum wieder zu erkennen. Plötzlich lief es im Spiel nach vorne, und in der 52. Minute machte Polter den Ausgleich. Sieben Minuten später drehte Brandy dann das Spiel, indem er unsere Mannschaft mit 2:1 in Führung brachte. Auch danach machten unsere Eisernen weiter Druck, was – wie jeder Fußballfan weiß – auch nach hinten losgehen kann. Diesmal aber nicht, denn diesmal machte unser Team noch das 3:1 in der 80. Minute. Erneut konnte auch hier Polter den Ball im Tor versenken.

Am Ende war der Sieg verdient und nun hoffe ich natürlich, dass auch das nächste Spiel gewonnen werden kann, damit wir aus den unteren Tabellenregionen rauskommen. Den letzten Tabellenplatz haben wir vorläufig zumindest schon einmal abgegeben.

16.10.2014

Kommt die Wende gegen Sandhausen?

Der zehnte Spieltag steht vor der Tür und die Länderspielpause hat gezeigt, dass nicht nur unsere Eisernen Krise können, sondern auch unsere Nationalmannschaft. Aber das nur so am Rand. Im Radio erzählte ich gerade, dass wir den SV Sandhausen in der letzten Saison mit 3:0 im Heimspiel geschlagen haben - was richtig ist - aber das war nicht nach der Winterpause, sondern ebenfalls am zehnten Spieltag. Und genau vor diesem zehnten Spieltag stehen wir jetzt erneut und der Gegner ist, wie unschwer zu erkennen, der SV Sandhausen.

Hat das Trainingslager was gebracht?


Der Unterschied zur letzten Saison ist allerdings, dass wir diesmal als Tabellenletzter in dieses Spiel gehen. Bis auf den Sieg gegen Leipzig lief in den ersten neun Spielen der Saison nicht wirklich viel im Team. Dem einen Sieg stehen vier Unentschieden und vier Niederlagen gegenüber, womit der letzte Platz natürlich mehr als verdient ist. Diesen Trend möchte Herr Düwel natürlich durchbrechen, weswegen er die Länderspielpause für ein geheimes Trainingslager genutzt hat. Im Spiel gegen Sandhausen wird sich nun zeigen, ob dies gereicht hat und ob unsere Eisernen jetzt in der Lage sind, eine Erfolgsserie zu starten.

Ein 3:0 gegen Sandhausen wäre da natürlich nicht zu verachten, aber in der Form, in welcher sich unsere Eisernen derzeit befinden, ist das wohl nur eine Traumvorstellung. Vielmehr wird es wohl auf ein Kampfspiel hinauslaufen, allerdings nur dann, wenn unser Team diesen Kampf auch annimmt. Wichtig wäre am Ende nur, dass wir dieses Spiel gewinnen, ob nun mit einem 1:0, welches wir in der 93. Minute schießen, oder mit einem 3:0, das ist mir eigentlich egal.

Eins dürfte aber klar sein, Düwel braucht den Erfolg. Er braucht ihn vielleicht noch nicht gegen Sandhausen, aber er braucht ihn in den nächsten Spielen. Nach dem 15. Spieltag sollte er mindestens vier weitere Siege auf dem Konto haben, ansonsten wäre es tatsächlich notwendig, dass die Vereinsführung reagiert, und sich nach einem neuen Trainer umschaut. Dieser sollte, wenn ein Trainerwechsel wirklich nötig ist, vor der Winterpause kommen, damit er in der Winterpause die Zeit hat, das Team umzubauen.

Aber bei all dem Negativen dürfen wir nicht vergessen, dass wir auch nach dem zehnten Spieltag immer noch 24 Spiele haben, um den Klassenerhalt zu schaffen. Es wird natürlich nicht leichter, aber ein Grund, um jetzt in Panik zu verfallen, ist noch nicht gegeben. Und das schreibe ich, obwohl ich schon einmal einen Abstieg aus der zweiten Liga erleben musste und obwohl ich danach auch den Abstieg in die vierte Liga hinnehmen musste.

30.08.2014

Es gibt eine Zeit ohne Tusche

Mir wird ja oft vorgeworfen, dass ich zu kritisch sei, wenn es um den 1.FC Union Berlin geht. Sicher, ich rege mich auch über manches Spiel auf, dass wir gewonnen haben, aber das mache ich eher deswegen, weil ich nicht möchte, dass alles schön geredet wird, was nicht schön ist. Die Trainerdiskussion, die gerade mal nach vier Spieltagen in der Zweiten Bundesliga im Entstehen ist, gefällt mir allerdings überhaupt nicht.

Drei Punkte aus vier Spielen


Ja, es ist wahr, wir haben aus vier Spielen erst drei Punkte geholt. Aber schauen wir uns doch bitte die Saison 2012/2013 an, da hatten wir nach vier Spieltagen erst einen Punkt und haben die Klasse dennoch gehalten. Damals war Uwe Neuhaus noch Trainer und er war es auch noch eine Saison später.
Wir Unioner sind solche Starts doch inzwischen gewöhnt, oder etwa nicht? Wann lief es denn in den ersten fünf Spielen wirklich mal rund in unserem Team? Auch Testspiele haben nie wirklich etwas darüber ausgesagt, wie unsere Saison beginnen wird. Warum sollte das jetzt anders sein?

Sicher wäre es schön gewesen, wenn wir mit ein paar Siegen gestartet wären, aber wir sollten nicht vergessen, dass das Team nicht nur einen neuen Trainer hat, sondern auch ein neues Spielsystem eintrainiert wird. Es kann dann schon mal ein paar Spieltage dauern, bis das Spielsystem richtig sitzt und das Team erfolgreichen Fußball spielt. Ich glaube, diese Geduld sollten wir schon mitbringen. Wir sollten nach vier Spieltagen nicht sagen, dass das neue Spielsystem gescheitert ist, wie es einige Kommentatoren schon tun, und wir sollten auch nach vier Spieltagen nicht in Panik verfallen – sind wir doch in den letzten Spielzeiten auch nicht, oder habe ich das nur verpasst?

Sorgen sollten wir uns machen, wenn wir nach zehn Spieltagen noch keinen Sieg eingefahren haben, dann darf auch über den Trainer diskutiert werden, aber zur jetzigen Zeit bringt das nur Unruhe ins Team, und die ist in dieser Situation nun wirklich nicht dienlich.

Tusche wird auch nicht jünger


Und auch die Entscheidung Torsten Mattuschka rauszunehmen, ist nicht unbedingt falsch. Sicherlich hat er für unsere Eisernen viel geleistet und mit Sicherheit ist er auch immer noch ein Top-Spieler, aber er ist 33, und wenn der Trainer nicht langsam anfängt, einen Nachfolger aufzubauen, dann würde es, sobald Mattuschka seine Karriere beendet, ziemlich mau aussehen bei unseren Eisernen.

Betrachtet man die letzten Jahre, so waren die Eisernen meist dann erfolgreich, wenn Mattuschka gespielt hat. War er aber verletzt, ist das Team regelmäßig durch schlechte Leistungen aufgefallen. Diese Abhängigkeit muss Düwel durchbrechen und da muss es auch erlaubt sein, dass Torsten Mattuschka einmal auf der Bank sitzt. Auch hier könnte er dem Team helfen, auch hier könnte er eine wichtige Rolle spielen.

Dass Tusche mit dieser Situation unzufrieden ist, kann ich verstehen. Er ist ein Spieler, der unbedingt auf dem Platz stehen will. Auch schon deswegen, weil er schon 33 Jahre alt ist und seine Karriere nicht mehr all zu lang andauern wird. Dennoch hätte ich von Tusche erwartet, dass er diese Situation akzeptiert, dass er jetzt anderen Spielern erst einmal den Vortritt gibt und er sich immer wieder als Alternative anbietet. Ich muss ehrlich sein, ich bin von Tusche enttäuscht, wenn er wirklich zu einem anderen Verein wechselt. Auch er sollte jetzt stärke beweisen und zeigen, dass er um einen Platz im Team kämpfen will. Mit einem Wechsel setzt er dieses Signal nicht.

Ich möchte jetzt hier nicht schreiben, wie ich einen Wechsel von Tusche im einzelnen bewerte, aber ich finde es nicht richtig und ich finde auch die Diskussion um den Trainer nicht richtig.

01.08.2014

Zweitliga-Saison 2014/15

Mit dem Spiel Fortuna Düsseldorf gegen Braunschweig wird heute die neue Zweitligasaison eröffnet. Am Sonntag starten dann auch unsere Eisernen in die Saison 2014/15, natürlich wieder auswärts gegen den Karlsruher SC.

Auf der Bank sitzt dann nicht mehr Uwe Neuhaus als Trainer. Seinen Platz hat Norbert Düwel eingenommen, der für neuen Schwung im Team sorgen soll, damit der Traum von der Ersten Liga vielleicht doch irgendwann einmal wahr wird. Das kann natürlich klappen, aber es kann auch nach hinten losgehen, sodass wir uns von unseren Eisernen wohl erst einmal ein wenig überraschen lassen müssen – am besten natürlich positiv.

Neu in der Liga sind Braunschweig, Nürnberg, Leipzig, Heidenheim und Darmstadt. Leipzig gilt dabei ganz klar als Aufstiegsfavorit, denn soviel Geld, wie Red Bull in dieses Team steckt, dürfte kein anderer Verein zu Verfügung haben.

Von allen anderen neuen Teams lasse ich mich einfach mal überraschen, wobei ich natürlich auch von Nürnberg erwarte, dass sie um den Aufstieg mitspielen. Wer um den Abstieg mitspielen wird, wird sich in der Saison zeigen müssen, denn die letzten Jahre haben gezeigt, dass hier eine Voraussage ziemlich schwer ist.

Zweitliga-Tippspiel bei Kicktipp


Auch in dieser Saison gibt es wieder das Tippspiel beim Kicktipp. Zusätzlich habe ich in dieser Saison auch den DFB-Pokal mit in die Tipprunde genommen, sodass es hier noch ein paar Punkte mehr zu vergeben gibt. Ich würde mich freuen, den ein oder anderen dort noch begrüßen zu dürfen, auch ein verspäteter Einstieg sollte, aufgrund des DFB-Pokals, die Chancen auf dem Gesamtsieg nicht verbauen.

12.05.2014

Das war die Saison 2013/2014


Jetzt ist die Saison also vorbei! Vielleicht ist es auch besser so, denn was unsere Eisernen in den letzten Wochen gezeigt haben, war teilweise einfach nicht mehr schön. Zu viele Fehlpässe, zu viele Unsicherheiten am Ball und zu viele Fehler. Da kann auch die Ausrede nicht gelten, dass einfach die Luft raus war, nachdem es um nichts mehr ging, denn all dies fing ja schon nach der Winterpause an, und da war bekanntlich sogar der direkte Aufstieg noch möglich.

Vom Aufstieg habe ich nicht wirklich geträumt, auch wenn wir zur Winterpause nur wenige Punkte Rückstand hatten. Die Spiele gegen Karlsruhe und Aalen zeigten einfach, dass das Team noch nicht gefestigt genug ist. Die Niederlagen gegen Köln und Lautern hätten uns nicht so aus dem Konzept bringen dürfen – nein, wir hätten auch nach der Niederlage gegen Köln weiter mit vollem Selbstvertrauen auftreten können, aber das war dann irgendwie verschwunden. Ich hoffe zumindest, dass es nur das Selbstvertrauen war, welches verschwunden war, denn wenn nach 15 Spielen, mit DFB-Pokal, schon die Luft raus war, dann haben wir in der nächsten Saison ein viel größeres Problem.

In der Rückrunde lief dann allerdings gar nichts mehr. Dabei fing diese vor der Winterpause so gut an. Zwei Siege, die eigentlich hätten neues Selbstvertrauen bringen sollen, nachdem wir die Hinrunde ziemlich schwach beendet hatten. Doch nach der Winterpause war da plötzlich nichts mehr. Viele Unentschieden und verschenkte Siege ließen den Traum vom Aufstieg auch bei den größten Optimisten schnell zerplatzen. Da half auch nicht, dass unsere Eisernen häufig mehr Ballbesitz hatten, denn Ballbesitz bedeutet noch lange keine Torgefahr, und ohne Torgefahr schießt man bekanntlich auch kaum Tore. Hinzu kamen die vielen Fehler, die ich oben schon angesprochen habe. Teilweise bettelte unser Team sogar um einen Gegentreffer!

Aber wollen wir nicht zu lange in die Vergangenheit schauen, sondern freuen wir uns auf die Zukunft. Diese hat nach dem Saisonfinale gegen München begonnen und ist auch noch ein wenig ungewiss. Noch wissen wir nicht, wer das Team trainieren wird und noch wissen wir auch nicht, welches Gesicht unser Team in der nächsten Saison haben wird. Was wir aber wissen, ist, dass wir in der Saison 2014/2015 zum sechsten Mal in Folge in der zweiten Fußballbundesliga spielen werden – insgesamt wird es dann unsere neunte Saison in der zweiten Liga sein. Hoffen müssen wir aber, dass das Team eine Steigerung hinlegen kann, denn mit dem Niveau der Rückrunde, werden wir in der nächsten Saison nicht einmal den Klassenerhalt schaffen können.