1.FC Union Berlin gegen Arminia Bielefeld - Und plötzlich stand es 0:1... 2013/14

Das Spiel war noch jung, die erste Minute war noch nicht beendet, da führte die Arminia aus Bielefeld schon 0:1 gegen unsere Eisernen. Kein guter Anfang, um mit einem positiven Abschluss in die Winterpause zu gehen – und mit ein wenig Pech, hätte es sehr schnell auch 0:2 stehen können.

Mit Kampfgeist gegen die Niederlage


Doch nachdem die ersten Minuten überstanden waren und der Schock des frühen Gegentors überwunden war, kamen unsere Unioner immer besser ins Spiel. Und so kam es dann auch, dass unser Team das Spiel noch vor der Halbzeit drehen konnte, und aus dem 0:1 ein 3:1 machte.

Frühe Gegentore scheinen in dieser Saison eh ein Zeichen dafür zu sein, dass wir das Spiel gewinnen, denn auch gegen St. Pauli lagen wir schnell 0:2 zurück, und gewannen das Spiel am Ende noch mit 3:2. Aber weiter im Spiel gegen Bielefeld.

In der zweiten Halbzeit verwalteten die Eisernen dann nur noch das Spiel, obwohl sie schon in der 49. Minute das 4:1 erzielen konnten, nachdem der Schiedsrichter unserem Team einen Elfmeter zusprach. Danach gab es zwar noch einige Chancen, aber das große anrennen war vorbei, weswegen dann auch Bielefeld noch einmal für Spannung sorgen konnte, nachdem sie den 4:2-Anschlusstreffer erzielten, welcher ebenfalls durch einen Foulelfmeter zustande kam. Zum Glück hielt danach die Abwehr unserer Eisernen und am Ende stand dann ein verdienter 4:2-Sieg auf der Anzeigetafel.


Mit 31 Punkten in die Winterpause


Damit geht der 1.FC Union Berlin mit 31 Punkten aus 19 Spielen in die Winterpause. Damit ist das Team punktgleich mit dem Dritten der Zweiten Bundesliga und hat noch alle Chancen auf den Aufstieg. Allerdings glaube ich, dass auch in dieser Saison noch die Konstanz fehlt, um wirklich um die Aufstiegsplätze mitzuspielen. Ein Indiz dafür waren die Partien gegen den KSC und gegen Aalen, welche unsere Eisernen eigentlich hätten gewinnen müssen. Leider holte das Team aus diesen zwei Spielen aber nur einen Punkt, was zu wenig ist, wenn man ernsthaft um den Aufstieg mitspielen möchte.

Der Trainer hat also noch einiges zu tun, um das Team weiter zu stärken, damit es in der Rückrunde nicht wieder einen Einbruch über mehrere Spieltage gibt. Wenn Uwe Neuhaus es schafft, diese Dinge auch noch abzustellen, dann werden unsere Eisernen ein ernstzunehmender Aufstiegskandidat – ob dazu allerdings die Winterpause reichen wird, ist wohl fraglich.

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