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Da schaut man mal nicht in die Presse und dann das...

Da schaut man sich mal ein paar Wochen nicht die Presseartikel über den 1.FC Union Berlin an und was muss man dann lesen? Man liest, dass es rund geht bei den Unionern, dass Präsident Zingler gerne mal nachtritt und das wir einen einstelligen Tabellenplatz erobern wollen. Aber fangen wir mal von hinten an ;-) .

Einstelliger Tabellenplatz – das ist alles von Platz 1 bist Platz 9

Ein einstelliger Tabellenplatz wäre, nachdem sich das Team in der letzten Saison nicht wirklich weiterentwickelt hat, eine Steigerung für das Team. Dabei ist Platz neun wohl realistischer als Platz eins, auch wenn Zingler langfristig sicher auch den Aufstieg in die erste Liga schaffen möchte. Das wird aber in dieser Saison nichts, da bin ich mir ziemlich sicher. Ein schöner Platz im Mittelfeld, ohne um den Abstieg mitzuspielen, das ist es, was sich die Unionfans wünschen. Von einem weiteren Aufstieg träumen die Fans sicher auch, aber noch nicht in dieser Saison, dazu hat sich das Team einfach zu langsam entwickelt in den letzten beiden Jahren, wo wir dann auch schon bei Punkt zwei sind.

Beeck gegen Zingler – eine Liebe geht zu Ende

Beeck sollte das Team formen, es voran bringen. Das hat er auch gemacht, denn schließlich ist das Team zweimal aufgestiegen, hat sich für die neue dritte Liga qualifiziert und ist in Berlin zu einer Marke geworden. Doch im letzten Jahr gab es keine Entwicklung, woran Beeck sicher nicht unschuldig ist, aber eben auch nicht der allein Schuldige. Nun haben sich die Wege getrennt, wie es im Leben immer mal wieder passiert. Auch eine Liebe hält nicht für immer, nur die Art der Trennung ist unterschiedlich. Die einen schaffen es friedlich, die anderen reden nie wieder ein Wort miteinander. Doch die schlimmste Form der Trennung ist der Rosenkrieg, und genau da würden wir wohl hinkommen, wenn sich Beeck nicht zurückhalten würde.
Zingler hingegen musste nachtreten, konnte die Trennung nicht einfach hinnehmen und den Rest von einem Richter entscheiden lassen – so wie es bei einer Scheidung übrigens auch ist. Sicher ist Beeck bei den Fans beliebt, und sicher ist der Verein dafür verantwortlich, dass er dies ist. Aber eben nicht alleine, denn man kann sich als Verein noch so anstrengen jemand beliebt zu machen, ist dieser Mensch unsympathisch, dann kommt er auch nicht bei den Fans an und das kann man Beeck mit Sicherheit nicht vorwerfen. Aber vielleicht hat Zingler das auch gar nicht so gemeint, wir werden es sehen, sobald das Arbeitsgericht entschieden hat.

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