Direkt zum Hauptbereich

1.FC Union Berlin gegen SpVgg Greuther Fürth - das war wohl nix....

So langsam habe ich mich wieder erholt vom Spiel. Am Samstag konnte ich dazu noch nichts schreiben, am Sonntag wollte ich dazu noch nichts schreiben, heute ist es aber an der Zeit, sich das Erlebte, von der Seele zu schreiben. Aber fangen wir mit dem Positiven an, wenn es das denn gab!


Die Chancen – klares Plus für den 1.FC Union Berlin

Chancen gab es genügend im Spiel, das kann positiv festgehalten werden. Leider war das auch schon alles, was positiv war. Denn wer so viele Chancen hat, der sollte wenigstens ein Tor machen und wer weiß, wie das Spiel dann gelaufen wäre. Es kam aber anders, der 1.FC Union stürmt, macht druck, schießt den Ball aber lieber am Tor vorbei. So als ob die Stürmer Angst davor haben, den Ball im Tor zu versenken. Lauerte dort vielleicht ein Ungeheuer?
Ganz anders Fürth. Eiskalt nutzten die Gäste ihre Chancen. Das 0:1 fiel aus der ersten gefährlichen Situation, welche vor dem Tor des 1.FC Wundervoll stattfand – das war immerhin erst in der achten Minute und Union hätte zu dieser Zeit schon 2:0 führen können, wenn wir denn einen Knipser gehabt hätten. Hatten wir aber nicht, den Knipser hatte Fürth und das nicht nur beim 0:1, sondern auch beim 0:2, welches ebenfalls in der ersten Halbzeit fiel. Bis hierhin hätte Union schon 3:1 führen müssen, mindestens, aber ich sagte ja schon, der Knipser fehlt.
Nach dem 0:2 brach der 1.FC Union Berlin ein, plötzlich spielten die Fürther eine Art Powerplay vorm Strafraum des 1.FC Union Berlins, welches aber folgenlos blieb.

In der zweiten Halbzeit kam dann das 0:3 und erst nach dem Platzverweis eines Fürther Spielers, wurde das Spiel des 1.FC Union Berlins wieder besser. Drei, vier gute Chancen in folge, wenigstens den Anschlusstreffer, aber keine Chance. Unser Team hätte an diesem Tag wohl noch 100 Torchancen haben können, ein Tor hätten sie nicht erzielt.
Dann der 11 Meter, ich sagte mir noch, den muss Silvio schießen, denn Mattuschka hatte in der Vorsaison schon gezeigt, dass er kein Elfmeter-Schütze ist. Meine Hoffnungen wurden leider nicht erfüllt, Mattuschka legte sich den Ball zurecht und schoss diesen schwach aufs Tor der Fürther – kein Problem für den Torwart.
Das 0:4 für Fürth war dann eigentlich abzusehen und am Ende war es ein verdienter Sieg für die Fürther.

Die Abwehr

Was soll man zu dieser noch sagen? Das erste Tor war ein klarer Torwartfehler. Der Schuss ging in die Torwartecke und somit muss der Torwart den Ball haben. Aber das kennen wir ja schon. Was folgt waren zwei wunderschöne Konter, die eines klar gezeigt haben, unsere Abwehr ist keine Hürde für ein gegnerisches Team. Es muss noch eine Menge passieren, in dem Zustand, wie sich das Team am Samstag präsentiert hat, wird es nichts mit einem neunten Platz. In diesem Zustand müssen wir froh sein, wenn wir den Klassenerhalt schaffen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

23. Spieltag 14/15: RB Leipzig gegen den 1.FC Union Berlin

Hach, was war das für ein Spiel? Nach nicht mal zehn Minuten stand es schon 2:1 und am Ende der ersten Halbzeit sogar schon 3:2 – leider nicht für meine Eisernen, sondern für RB Leipzig. Aber Spaß gemacht hat die erste Halbzeit dennoch, weswegen mich die Niederlage nicht wirklich ärgert, auch wenn die zweite Halbzeit dann nicht mehr mit der Ersten mithalten konnte.
Elfmeter und fehlende Abwehr
Los ging das Spiel so, wie viele Spiele von unseren 1.FC Union Berlin beginnen, mit einem Tor für die gegnerische Mannschaft. Diesmal war es ein früher Elfmeter, der Leipzig früh in Führung brachte (3.Minute). In der siebten Minute war das Spiel dann eigentlich schon gelaufen, denn da legte Leipzig das 2:0 nach, doch schon eine Minute später – ich war mit dem Meckern noch gar nicht fertig – konnten unsere Eisernen zum 2:1 verkürzen. Doch was nutzt das, wenn die Abwehr nicht wirklich steht und es nach 13 Minuten dann schon 3:1 steht? Nicht wirklich viel, zumindest dann nicht, wenn die gegneris…

Eine Spielzeit voller Missverständnisse

Lange habe ich jetzt nichts geschrieben. Ich wollte nicht, weil die Saison selbst schon total bescheiden ist und jeder Artikel, den ich dazu schreiben könnte, nur noch bescheidener werden kann. Dabei sah es gar nicht so schlecht aus. Nach 15 Spieltagen waren wir auf Platz 4 in der Tabelle. Es fehlten uns gerade einmal vier Punkte auf Platz 2 und fünf Punkte auf Platz 1. Die Welt war in Ordnung, wir konnten das Saisonziel - es war der Aufstieg in die 1. Bundesliga - locker erreichen. Sicherlich gab es in diesen ersten 15 Saisonspielen Phasen, die nicht so optimal liefen, aber das Team strahlte Selbstbewusstsein aus und alles was noch nicht so optimal lief, hätte in der Winterpause korrigiert werden können.

Dann kam der 16. Spieltag. Eine knappe Niederlage gegen Bochum, eigentlich kein Beinbruch, auch die Tabellensituation änderte sich nicht gravierend, aber es war der Anfang vom Ende der Saison. In den Tagen darauf wurde Jens Keller entlassen. Total überraschend für mich, denn aus spor…

Die Frage mit den Tickets

Uiii, alles so staubig hier. Ist ja auch schon länger her, dass ich hier einen Artikel veröffentlicht habe. Warum ich jetzt schreibe? Weil ich genervt bin! Die Diskussion über die Tickets und Dauerkarten nervt. Die Diskussion darüber, welcher Fan denn jetzt eigentlich genau der Fan ist, der ein Vorkaufsrecht haben sollte und wer eben noch nicht genug Fan ist, nervt genauso. Wir haben nicht mehr die Situation, wie wir sie 2001 hatten und wir müssen uns eben daran gewöhnen, dass wir nicht mehr nur 6.000 bis 10.000 Fans im Stadion sind, sondern dass da inzwischen mehr Fans sind, als das Stadion Kapazitäten hat.
Vorkaufsrecht für irgendwen und warum für genau diese Gruppe?
Die Vereinsführung hat sich gewagt, etwas an der Regelung für das Vorkaufsrecht von Dauerkarten zu ändern und sie hat den Rabatt für Dauerkarten abgeschafft. Wobei die erste Änderung erst ab der übernächsten Saison, also 2018/19 greift, denn dann haben die Dauerkarteninhaber kein Vorkaufsrecht mehr für die Dauerkarten d…