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Die Montagsdemo im Stadion an der alten Försterei - 0:4 für Frankfurt

Hach, was war das für ein schöner Montagabend. Kurz nach 20 Uhr standen mein Bruder und ich im Sektor 3 im „Stadion an der alten Försterei“ und neben uns Tausende von Fans, die eigentlich gar nicht da sein sollten. Bewusst wurde uns das erst beim Anpfiff und ein wenig eingeschüchtert war ich schon, weil man ja nie weiß, wer sich, neben den vielen friedlichen Fans, noch ins Stadion schleicht. Passiert ist natürlich nichts, außer natürlich auf dem Spielfeld.


Dabei habe ich das erste Tor nur kurz wahrgenommen, denn vielmehr habe ich mich auf die Fans neben mir konzentriert, es waren viele und sie waren laut ;-). Nach 20 – 25 Minuten war es dann aber vorbei, denn die Fans der Frankfurter strömten dann in den Gästeblock, der bis dahin tatsächlich leer war. Dass dabei ein Zaun leiden musste, ist das Schlimmste, was passiert ist, ansonsten war alles total friedlich und am ende wurde es eine große Protestveranstaltung, in welcher das Spiel ein wenig unterging.

Aber nun zum Spiel, denn auch wenn die Frankfurter Fans da waren, wurde gespielt. Und dabei haben sich die Eisernen eigentlich gar nicht so blöd angestellt, im Gegenteil, sie haben sogar das Spiel gemacht. Nur leider gab es da die neunte Minute, und es gab einen Fehler von Glinker, so habe ich das jedenfalls gesehen und schon stand es 0:1. Einen Schock konnte man bei den Eisernen aber nicht erkennen, im Gegenteil, der 1.FC Union Berlin gab weiterhin Gas und stürmte immer wieder auf das Tor der Frankfurter, nur war es auch hier leider wieder so, dass wir kein Tor geschossen haben, obwohl die Chancen da waren – wie es eben auch schon so oft in dieser Saison der Fall war. So ging es dann mit einem 0:1 in die Pause, und ich konnte mir schon denken, wie es nach der Halbzeit weitergehen würde.


Auch zum Beginn der zweiten Halbzeit machte Union druck, und ich hoffte, dass doch endlich dieser verdammte Ball ins Tor der Frankfurter geht, damit meine schlimmsten Befürchtungen nicht wahr werden würden. Aber sie wurden wahr! Der zweite richtig gefährliche Angriff der Frankfurter brachte auch das zweite Tor für die Frankfurter – 0:2 und das Spiel war entschieden.

Ich möchte nicht sagen, dass sich das Team danach aufgegeben hat, aber irgendwie war zu spüren, dass ab jetzt nichts mehr ging und wir wohl noch Stunden hätten weiter spielen können, ohne ein Tor zu erzielen. Das 0:3 und das 0:4 fiel dann auch irgendwann, aber das war dann schon lange nebensächlich, denn eigentlich ging es allen nur um eine Demo gegen den DFB, und die konnte man auch mit einem 0:4 nicht stoppen. Dass das 0:4 viel zu hoch ausgefallen ist, darüber brauchen wir glaube nicht streiten. Aber die Eintracht hat uns gezeigt, was uns zum Spitzenteam fehlt – ein Knipser, der auch vorne mal die unmöglichen Tore macht, egal ob man das Spiel bestimmt, oder nicht.

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