Direkt zum Hauptbereich

Saisonabschluss 2012/2013


Die Saison ist vorbei, der Klassenerhalt locker geschafft und die Vorbereitungen für die nächste Saison laufen schon auf Hochtouren. In letztem Auswärtsspiel gelang unseren Eisernen auch noch der dritte Auswärtssieg, welcher uns am Ende auf Tabellenplatz sieben brachte. Damit ist das Saisonziel geschafft und doch kann man nicht ganz zufrieden sein mit dem, was geschafft wurde.

Zu Hause eine Macht...


Über die Heimspiele unserer Eisernen kann sich eigentlich niemand beschweren. Zum Ende der Saison belegt unser Team sogar Platz 3 in der Heimtabelle, noch vor Lautern, die ja bekanntlich den Relegationsplatz am Ende geholt haben. 10 Heimsiege stehen am Ende der Saison 2012/2013 auf dem Konto unserer Eisernen, das sind genau so viele, wie Braunschweig geholt hat und gerade einmal 2 weniger, als die Hertha holen konnte. Hinzu kommen noch 4 Unentschieden und 3 Niederlagen, eine Bilanz, die sich sehen lässt.

Punktelieferant auf fremden Platz...


Auswärts sieht unsere Bilanz in der Saison 2012/2013 leider nicht so gut aus. Hier konnten unsere Eisernen gerade einmal 3 Siege holen, aus 6 Spielen ging man zumindest nicht als Verlierer hervor, doch 8 Spiele wurden verloren. Hört sich schlimm an, war es in einigen Spielen aber gar nicht. Das Unentschieden gegen Hertha zum Beispiel war ein schönes Spiel und gegen jeden anderen Gegner hätte man die 2:0-Führung wohl auch über die Zeit gebracht. Auch einige andere Spiele waren stark, nur wurden hier viel zu viele Chancen liegengelassen und in entscheidenden Momenten machten die Spieler Fehler, die zu blöden Gegentoren führten.
Mit einer solchen Bilanz war es natürlich nicht möglich, in den Aufstiegskampf wirklich einzugreifen. Gute Ausgangspositionen, die durch Heimsiege geschaffen wurden, wurden auswärts regelmäßig wieder verspielt und so der Angriff auf Platz 3 verhindert.

Die neue Saison


Für die neue Saison wird im Hintergrund schon hart gewerkelt. Mit Mario Eggimann kommt ein Stammspieler aus der 1.Bundesliga nach Köpenick. Für Hannover 96 absolvierte er 93 Ligaspiele, hinzu kommen 176 Ligaspiele für Karlsruhe. Eggimann soll die Abwehr stabilisieren, die in dieser Saison zu viele Fehler gemacht hat und dadurch zu viele Tore verursacht hat.
Aber auch andere Spieler wurden schon verpflichtet. Was jetzt noch fehlt, ist ein Knipser, der auch in schwächeren Spielen vorne mal ein Tor macht, der Torchancen eiskalt ausnutzt und nicht 5 Versuche braucht, um den Ball dann auch im Netz unterzubringen.

Ich bin gespannt, ob in der Sommerpause ein solcher Spieler noch nach Köpenick gespült wird, und freue mich schon jetzt auf die Saison 2013/2014.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ein ganz normaler Lebenslauf...

Gestern wurde ich von einem Reporter des Tagesspiegels angerufen. Er wollte mir kein Abonnement verkaufen, sondern mich zu einem Artikel befragen, der in der Berliner Zeitung erschienen ist. Ich hatte diesen noch nicht gelesen, weil ich mich immer erst am Abend der Presseschau des 1.FC Unions widme, weswegen ich dem Reporter auch nicht wirklich weiterhelfen konnte. Er erklärte mir kurz, worum es in dem Artikel geht, und ich dachte mir: „Na und?“. Ich sagte ihm dann, dass ich dazu nichts sagen könnte und dann war das Gespräch auch schon beendet. Worum ging es? Natürlich um die Vergangenheit von Dirk Zingler, eine Vergangenheit, die in der DDR spielt. Dirk Zingler war damals 18 Jahre alt, stand am Anfang seiner beruflichen Laufbahn und er hatte das Pech, nicht in der BRD zu leben. Zu der Zeit wusste noch niemand, dass es die DDR bald nicht mehr geben würde, weswegen man sich Gedanken über seinen Lebensweg in der DDR machen musste. Es ging darum, wie das weitere Leben verläuft, ob man s

Eine Spielzeit voller Missverständnisse

Lange habe ich jetzt nichts geschrieben. Ich wollte nicht, weil die Saison selbst schon total bescheiden ist und jeder Artikel, den ich dazu schreiben könnte, nur noch bescheidener werden kann. Dabei sah es gar nicht so schlecht aus. Nach 15 Spieltagen waren wir auf Platz 4 in der Tabelle. Es fehlten uns gerade einmal vier Punkte auf Platz 2 und fünf Punkte auf Platz 1. Die Welt war in Ordnung, wir konnten das Saisonziel - es war der Aufstieg in die 1. Bundesliga - locker erreichen. Sicherlich gab es in diesen ersten 15 Saisonspielen Phasen, die nicht so optimal liefen, aber das Team strahlte Selbstbewusstsein aus und alles was noch nicht so optimal lief, hätte in der Winterpause korrigiert werden können. Dann kam der 16. Spieltag. Eine knappe Niederlage gegen Bochum, eigentlich kein Beinbruch, auch die Tabellensituation änderte sich nicht gravierend, aber es war der Anfang vom Ende der Saison. In den Tagen darauf wurde Jens Keller entlassen. Total überraschend für mich, denn aus spo

Deutschland gegen Japan – am Ende entschied der Kopf

„Nur nicht gegen Japan“, dachte ich mir noch im letzten Vorrunden-Spiel. Bis dahin dachte ich noch, dass Japan den Gruppensieg holt und somit auch Deutschland den Gruppensieg braucht. Deswegen habe ich mich auch über den Sieg gefreut, aber nur, weil ich mich vorher nicht erkundigt hatte, wie Japan gespielt hat. Das Japan gegen England verloren hat, und somit nur Gruppenzweiter wurde, habe ich erst nach dem Spiel erfahren und dann habe ich mich geärgert. Ich habe die ersten beiden Spiele von Japan gesehen und wusste, dass es gegen dieses Team schwer wird. Das England die lösbarere Aufgabe gewesen wäre, das hat uns gestern Frankreich gezeigt – wir erinnern uns an den Sieg gegen Frankreich im letzen Vorrunden-Spiel. Nun war Japan aber unser Gegner, und wenn man Weltmeister werden möchte, dann muss man jedes Team schlagen. Und das, was unsere deutschen Spielerinnen gezeigt haben, sah doch eigentlich gar nicht so schlecht aus. Das Einzige, was fehlte, dass waren die Tore und genau dieses