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Kommt die Wende gegen Sandhausen?

Der zehnte Spieltag steht vor der Tür und die Länderspielpause hat gezeigt, dass nicht nur unsere Eisernen Krise können, sondern auch unsere Nationalmannschaft. Aber das nur so am Rand. Im Radio erzählte ich gerade, dass wir den SV Sandhausen in der letzten Saison mit 3:0 im Heimspiel geschlagen haben - was richtig ist - aber das war nicht nach der Winterpause, sondern ebenfalls am zehnten Spieltag. Und genau vor diesem zehnten Spieltag stehen wir jetzt erneut und der Gegner ist, wie unschwer zu erkennen, der SV Sandhausen.

Hat das Trainingslager was gebracht?


Der Unterschied zur letzten Saison ist allerdings, dass wir diesmal als Tabellenletzter in dieses Spiel gehen. Bis auf den Sieg gegen Leipzig lief in den ersten neun Spielen der Saison nicht wirklich viel im Team. Dem einen Sieg stehen vier Unentschieden und vier Niederlagen gegenüber, womit der letzte Platz natürlich mehr als verdient ist. Diesen Trend möchte Herr Düwel natürlich durchbrechen, weswegen er die Länderspielpause für ein geheimes Trainingslager genutzt hat. Im Spiel gegen Sandhausen wird sich nun zeigen, ob dies gereicht hat und ob unsere Eisernen jetzt in der Lage sind, eine Erfolgsserie zu starten.

Ein 3:0 gegen Sandhausen wäre da natürlich nicht zu verachten, aber in der Form, in welcher sich unsere Eisernen derzeit befinden, ist das wohl nur eine Traumvorstellung. Vielmehr wird es wohl auf ein Kampfspiel hinauslaufen, allerdings nur dann, wenn unser Team diesen Kampf auch annimmt. Wichtig wäre am Ende nur, dass wir dieses Spiel gewinnen, ob nun mit einem 1:0, welches wir in der 93. Minute schießen, oder mit einem 3:0, das ist mir eigentlich egal.

Eins dürfte aber klar sein, Düwel braucht den Erfolg. Er braucht ihn vielleicht noch nicht gegen Sandhausen, aber er braucht ihn in den nächsten Spielen. Nach dem 15. Spieltag sollte er mindestens vier weitere Siege auf dem Konto haben, ansonsten wäre es tatsächlich notwendig, dass die Vereinsführung reagiert, und sich nach einem neuen Trainer umschaut. Dieser sollte, wenn ein Trainerwechsel wirklich nötig ist, vor der Winterpause kommen, damit er in der Winterpause die Zeit hat, das Team umzubauen.

Aber bei all dem Negativen dürfen wir nicht vergessen, dass wir auch nach dem zehnten Spieltag immer noch 24 Spiele haben, um den Klassenerhalt zu schaffen. Es wird natürlich nicht leichter, aber ein Grund, um jetzt in Panik zu verfallen, ist noch nicht gegeben. Und das schreibe ich, obwohl ich schon einmal einen Abstieg aus der zweiten Liga erleben musste und obwohl ich danach auch den Abstieg in die vierte Liga hinnehmen musste.

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