Direkt zum Hauptbereich

23. Spieltag 14/15: RB Leipzig gegen den 1.FC Union Berlin


Hach, was war das für ein Spiel? Nach nicht mal zehn Minuten stand es schon 2:1 und am Ende der ersten Halbzeit sogar schon 3:2 – leider nicht für meine Eisernen, sondern für RB Leipzig. Aber Spaß gemacht hat die erste Halbzeit dennoch, weswegen mich die Niederlage nicht wirklich ärgert, auch wenn die zweite Halbzeit dann nicht mehr mit der Ersten mithalten konnte.

Elfmeter und fehlende Abwehr


Los ging das Spiel so, wie viele Spiele von unseren 1.FC Union Berlin beginnen, mit einem Tor für die gegnerische Mannschaft. Diesmal war es ein früher Elfmeter, der Leipzig früh in Führung brachte (3.Minute). In der siebten Minute war das Spiel dann eigentlich schon gelaufen, denn da legte Leipzig das 2:0 nach, doch schon eine Minute später – ich war mit dem Meckern noch gar nicht fertig – konnten unsere Eisernen zum 2:1 verkürzen. Doch was nutzt das, wenn die Abwehr nicht wirklich steht und es nach 13 Minuten dann schon 3:1 steht? Nicht wirklich viel, zumindest dann nicht, wenn die gegnerische Abwehr vorhanden wäre, doch auch die machte Fehler über Fehler, und so konnten unsere Eisernen in der 29. Minute wieder auf 3:2 verkürzen. Ein Ergebnis, mit dem es dann auch in die Halbzeit ging.

Eigentlich dachte ich, dass dieses Ergebnis dazu beiträgt, dass beide Teams in der zweiten Halbzeit noch einmal richtig Gas geben und es noch ein paar mehr Tore gibt, doch so amüsant, wie die erste Halbzeit war, so langweilig war dann die zweite Halbzeit. Irgendwie war die Luft raus und irgendwann war dann auch klar, dass unsere Eisernen dieses Spiel nicht mehr drehen können. Aber auch Leipzig konnte nicht mehr an die Leistungen aus der ersten Halbzeit anknüpfen, weswegen es zu keinen weiteren Toren kam.

Damit konnten unsere Eisernen schon wieder keinen Auswärtssieg einfahren. Dies wäre allerdings wichtig, um sich wirklich im Mittelfeld der Tabelle festzusetzen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ein ganz normaler Lebenslauf...

Gestern wurde ich von einem Reporter des Tagesspiegels angerufen. Er wollte mir kein Abonnement verkaufen, sondern mich zu einem Artikel befragen, der in der Berliner Zeitung erschienen ist. Ich hatte diesen noch nicht gelesen, weil ich mich immer erst am Abend der Presseschau des 1.FC Unions widme, weswegen ich dem Reporter auch nicht wirklich weiterhelfen konnte. Er erklärte mir kurz, worum es in dem Artikel geht, und ich dachte mir: „Na und?“. Ich sagte ihm dann, dass ich dazu nichts sagen könnte und dann war das Gespräch auch schon beendet. Worum ging es? Natürlich um die Vergangenheit von Dirk Zingler, eine Vergangenheit, die in der DDR spielt. Dirk Zingler war damals 18 Jahre alt, stand am Anfang seiner beruflichen Laufbahn und er hatte das Pech, nicht in der BRD zu leben. Zu der Zeit wusste noch niemand, dass es die DDR bald nicht mehr geben würde, weswegen man sich Gedanken über seinen Lebensweg in der DDR machen musste. Es ging darum, wie das weitere Leben verläuft, ob man s

Deutschland gegen Japan – am Ende entschied der Kopf

„Nur nicht gegen Japan“, dachte ich mir noch im letzten Vorrunden-Spiel. Bis dahin dachte ich noch, dass Japan den Gruppensieg holt und somit auch Deutschland den Gruppensieg braucht. Deswegen habe ich mich auch über den Sieg gefreut, aber nur, weil ich mich vorher nicht erkundigt hatte, wie Japan gespielt hat. Das Japan gegen England verloren hat, und somit nur Gruppenzweiter wurde, habe ich erst nach dem Spiel erfahren und dann habe ich mich geärgert. Ich habe die ersten beiden Spiele von Japan gesehen und wusste, dass es gegen dieses Team schwer wird. Das England die lösbarere Aufgabe gewesen wäre, das hat uns gestern Frankreich gezeigt – wir erinnern uns an den Sieg gegen Frankreich im letzen Vorrunden-Spiel. Nun war Japan aber unser Gegner, und wenn man Weltmeister werden möchte, dann muss man jedes Team schlagen. Und das, was unsere deutschen Spielerinnen gezeigt haben, sah doch eigentlich gar nicht so schlecht aus. Das Einzige, was fehlte, dass waren die Tore und genau dieses

Eine Spielzeit voller Missverständnisse

Lange habe ich jetzt nichts geschrieben. Ich wollte nicht, weil die Saison selbst schon total bescheiden ist und jeder Artikel, den ich dazu schreiben könnte, nur noch bescheidener werden kann. Dabei sah es gar nicht so schlecht aus. Nach 15 Spieltagen waren wir auf Platz 4 in der Tabelle. Es fehlten uns gerade einmal vier Punkte auf Platz 2 und fünf Punkte auf Platz 1. Die Welt war in Ordnung, wir konnten das Saisonziel - es war der Aufstieg in die 1. Bundesliga - locker erreichen. Sicherlich gab es in diesen ersten 15 Saisonspielen Phasen, die nicht so optimal liefen, aber das Team strahlte Selbstbewusstsein aus und alles was noch nicht so optimal lief, hätte in der Winterpause korrigiert werden können. Dann kam der 16. Spieltag. Eine knappe Niederlage gegen Bochum, eigentlich kein Beinbruch, auch die Tabellensituation änderte sich nicht gravierend, aber es war der Anfang vom Ende der Saison. In den Tagen darauf wurde Jens Keller entlassen. Total überraschend für mich, denn aus spo